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Viel Spaß hatten die Kleinen beim Natur-Erlebnis-Tag im Garten von Albertine Winkler (r.). Ihre Enkelin Veronika (M.) half beim Ferienprogramm. 

Ferienprogramm Pastetten 

Memory mit Schneckenhäusern, Steinen & Co.

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In einem herrlich naturbelassenen Garten in Pastetten hatten die Kleinsten der Ferienkinder jede Menge Spaß. Und sie haben vor allem eine Menge gelernt.

Pastetten– In einem herrlich naturbelassenen Garten in Pastetten hatten die Kleinsten der Ferienkinder jede Menge Spaß. Und sie haben vor allem eine Menge gelernt. Albertine Winkler, die den Natur-Erlebnis-Tag für die Kinder zwischen vier und sieben Jahren organisiert hat, brachte viele tolle Ideen mit.

So wie ein Natur-Memory-Spiel, bei dem die Kinder im Garten zwei genau gleiche Dinge suchen sollten. Dafür hatten sie einige Minuten Zeit. Die einzige Bedingung war, dass die Sachen in der Hand Platz haben. Stolz zeigten sie dann ihre Schätze: Schneckenhäuser, Steine und Stöckchen lagen ebenso auf einer Decke im Gras wie Blätter und Blüten.

Winkler erzählte und erklärte jede Menge Wissenswertes. „Das ist eine Nachtkerze. Wenn ihr im Dunklen daran vorbeilauft, seht ihr, dass sie leuchtet“, verriet sie zu gelben Blüten. Und sie erklärte den „Storchschnabel“, eine Pflanze, deren Blätter und Blüten mitspielen durften. Beim Memory selbst wurden die Pflanzenteile und Gegenstände von umgestülpten Joghurtbechern verdeckt und die Kleinen sollten reihum herausfinden, wo sich Paare verstecken.

Winkler und ihre Enkelin Veronika, die ihrer Oma beim Ferienprogramm half, unterstützten die Mädchen und Buben bei der Suche, bis alle Paare gefunden waren. Die erfahrene Erzieherin weiß, was den Kleinen Spaß macht. So war auch viel Bewegung angesagt. „Sehr beliebt ist auch unser alter Traktor“, sagt Winkler. Zwar fahren sie nicht mit dem „Dieselross“ von 1956, aber die Kinder sitzen gern auf dem Gefährt.

Besonders spannend war eine Schatzsuche, bei der es in einer Erzählung kleine Anhaltspunkte gab. Dann sollte ein Schatz gefunden werden. Daneben gab es bei den Winklers jede Menge zu erforschen. „Wir haben Frösche hier und andere kleine Tiere, sogar Blindschleichen kann man manchmal beobachten“, sagt Winkler. Der nahe Freibach bietet vielen Tieren einen Lebensraum, unter anderem großen Libellen. „Wir laden gern Kinder hierher ein, hier können sie sich wirklich gut beschäftigen“, sagt Albertine Winkler, die selbst sieben Enkelkinder hat.

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