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Zum Lachen gibt es viel am Tisch der Rosstäuscher (v. l.): Züglbauer Bertl (Bernhard Deutinger), Luftkopper Alois (Michael Lohner) und Spanndeichsel Xidi (r. Andreas Speer), und das oft auf Kosten von Jens-Holger Hasselblad (3. v. l., Christian Neumair). 

Theaterverein Pastetten

Feucht-fröhliche Jagd auf die „Bixlmadam“

Fendsbach – Feucht-fröhlich geht es auf der Theaterbühne am Fendsbacher Hof in diesem Jahr zu. Am Osterwochenende startete der Theaterverein Pastetten mit Peter Landstorfers Stück „Bixlmadam“, wobei das Klischee der „Bayerischen Bierdimpfel“ auf humorvolle Art und Weise voll erfüllt wurde.

Die Komödie spielt im noblen „Hotel zum springenden Bock“. Dort verbringen drei urbayerische Rosstäuscher, gespielt von Michael Lohner, Bernhard Deutinger und Andreas Speer, infolge einer ausgiebigen Sauftour das Wochenende. Ganz nach dem Motto „Zwoa schnelle Hoibe san aa a Mass“, passen sich die ungewöhnlichen Hotelgäste sogleich den Gepflogenheiten in dem französischen Gasthaus an, leeren dabei aber zahlreiche Halbe.

Als Folge des ausgelassenen Abends haben die drei eine ihrer Meinung nach äußerst effektive Geschäftsidee. Es kommt zu einer Wette unter den Pferdehändlern: In zwei Tagen werde sich zeigen, wer eine reiche Dame unter den Hotelgästen am besten um den Finger wickeln könne, um an Geld zu kommen. Sie kämpfen also um den Titel des besten „Bixnverladers“.

Und so beginnt der Kampf um die wohlhabende Madam von Ogebarin (Magdalena Ostermaier), der ein unerwartetes Ende nimmt. So viel sei gesagt: Der Begriff „Bixlmadam“, der eindeutig auf die Madam von Ogebarin zutrifft, wird für weibliche Aufschneiderinnen, Wichtigtuerinnen und Betrügerinnen verwendet.

Mit viel Witz versetzte das altbekannnte Schauspielerteam um Günter Plieninger, Andreas Wagner, Angela Wurmsam, Magdalena Ostermaier, Christian Neumair, Michael Lohner, Bernhard Deutinger und Andreas Speer, unter der Regie von Ludwig Stanner und Bernhard Kiefersbeck bei der Premiere die Zuschauer in die gemütliche Hotelatmosphäre hinein. Ihre ganz persönliche Premiere hatte Bernadette Asanger, denn sie ist in diesem Jahr zum ersten Mal beteiligt. Für die gelungenen Masken war wieder die Familie Faltlhauser verantwortlich. Vereinschef Gerhard Nußrainer freut sich auf die nächsten Aufführungen. „Hier in Fendsbach gibt es das Theater jetzt schon seit 1999. Das ist wirklich schon eine Tradition, und es macht uns einfach Spaß.“

Wer wissen möchte, ob die Betrüger enttarnt werden, kann Restkarten für neun Euro an der Abendkasse oder bei Helene Hiebinger unter Tel. (01 50) 54 70 10 07 erwerben. Weitere Vorstellungen gibt es am Samstag/Sonntag, 2./3. April, und am Samstag/Sonntag, 9./10. April, jeweils um 19.30 Uhr. Benefizvorstellung für den Fendsbacher Hof ist am Sonntag, 3. April, um 13 Uhr.  ja

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