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Feuerwehr Pastetten

„Schnelle und saubere Arbeit“

Aufregender Tag für neun Pastettener Feuerwehrler. Viele Stunden hatten sie geübt, nun gab es den verdienten Lohn. Alle konnten die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ erfolgreich ablegen und sich eines der begehrten Abzeichen anstecken. Sechs von ihnen haben die Leistungsprüfung zum ersten Mal abgelegt.

Pastetten – „Das ist eine besondere Herausforderung“, sagte Kommandant Peter Lex. Die Ansage von Kreisbrandmeister Christian Albert zu Beginn der Prüfung war deutlich: „Kein Handy in den Taschen, das kaputt gehen könnte. Schweigen, saubere Arbeit, und alles möglichst schnell.“ Dass sie das können, haben die neun Kameraden bewiesen, obwohl natürlich besonders die jüngeren etwas aufgeregt waren. Flugs waren Trupps zusammengestellt, die je nach ihrer ausgelosten Funktion auf Zeit spezielle Knoten in Seile knüpfen mussten. Wer die Stufe fünf der Prüfung abgelegt hat, musste zusätzlich Gefahrgutzeichen benennen können.

Gemeistert wurde auch die Aufgabe „Wasserentnahme aus dem Hydranten“. Dabei gilt es, nicht nur eine Leitung zum Hydranten zu verlegen, sondern auch den Einsatzort mit Warnleuchte und -dreiecken abzusichern. Das funktionierte ebenso Hand in Hand wie das vorherige Saugschlauchkuppeln mit anschließendem Kübelspritzen.

Als Schiedsrichter von der Kreisbrandinspektion waren Franz Miksch und Hans Ortner vor Ort und beobachteten das Geschehen. „Eure Arbeit war schnell und sauber“, lobte der Kreisbrandmeister nach bestandener Prüfung die Kameraden. Gleichzeitig gab er noch einige Tipps, was verbessert werden könne, wie zum Beispiel „die Kupplung immer auf den Boden legen und nicht werfen“. Danach gab es die verdienten Zeichen für die Uniform.  hd

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