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Zu Ehrenmitgliedern wurden Alois Zollner (l.) und Josef Maier (r.) ernannt. Dazu gratulierte auch Schriftführer Johannes Huber (M.). 

 Feuerwehr Reithofen-Harthofen 

Feuerwehr: Freude über First Responder  

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„Dieter Reiter hat uns zum Oktoberfestumzug eingeladen“, verkündete Matthias Zimmerer, Vorsitzender der Feuerwehr Reithofen-Harthofen. Das war einer der Höhepunkte in seinem Jahresbericht. Freude herrschte auch über die gelungene Einführung des First-Responder-Dienstes.

Reithofen – Sie muss im vergangenen Sommer Eindruck gemacht haben, die historische Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Reithofen-Harthofen. In der Jahreshauptversammlung im Diana-Schützenheim erzählte Matthias Zimmerer, dass Münchens OB sie beim 90-Jährigen der Feuerwehr München-Waldperlach entdeckt und spontan zum Wiesn-Umzug nach München gebeten habe.

„Dieter Reiter wünscht sich, dass unsere Feuerwehrdamen dabei sind“, sagte Zimmerer. „Das gäbe ein schönes Bild.“ Immerhin 14 der 90 Aktiven der Wehr sind Frauen, insofern dürfte dieses Ansinnen zu erfüllen sein.

Dass die Reithofener Feuerwehr insgesamt gut aufgestellt ist, zeigt auch die Zahl von 233 Mitgliedern im Verein. Entsprechend vielseitig waren die Aktivitäten im vergangenen Jahr, zu denen neben der Teilnahme an Festen, dem Floriansschießen und einem Ausflug nach Kitzbühel in Uniform auch das traditionelle Steckerlfischgrillen am Karfreitag gehörte. Dazu trug auch der neue Räucherofen bei, dessen „Kapazität in diesem Jahr nochmals erweitert wird“, wie Zimmerer ankündigte. Die Nachfrage sei ungebrochen gut, da sei dieser Schritt nötig gewesen.

Auch die Aktiven hatten gut zu tun. Kommandant Thomas Huber berichtete von 88 Einsätzen, darunter fünf Brände, 16 Technische Hilfeleistungen, neun Sicherheitswachen und 53 First-Responder-Einsätze. „Alle Einsätze konnten dank der guten Ausbildung mit bester Sorgfalt abgearbeitet werden“, so Huber. Auch genügend Ehrenamtliche hätten zur Verfügung gestanden.

Die größte Herausforderung 2017 sei die Einführung des First-Responder-Dienstes gewesen. „Trotz vieler Statistiken konnte uns keiner sagen, was da auf uns zukommt“, sagte Huber. Heute wisse man, dass man personell gut aufgestellt sei: „27 Einsatzkräfte nehmen sich die Zeit, Übungen und Einsätze zusätzlich und ehrenamtlich zum normalen Feuerwehrdienst zu absolvieren.“

Huber erklärte, dass die Kameraden im vergangenen Jahr 5770 Stunden geleistet hätten, davon 2600 allein für Übungen und über 1000 für die Aus- und Weiterbildung. Darunter war zum Beispiel eine Fortbildung zu Notfällen bei Neugeborenen. „Wenn man hier auch nur den Mindestlohn ansetzen würde, ergeben sich über 50 000 Euro, die im Ehrenamt erbracht wurden“, rechnete der Kommandant vor.

Pastettens Bürgermeisterin Cornelia Vogelfänger dankte den passiven und aktiven Mitgliedern und lobte den Einsatz bei der Einführung der First Responder. Die Bewilligung eines neuen Fahrzeugs, das in der nächsten Gemeinderatssitzung auf der Tagesordnung steht, dürfte „eine reine Formsache“ sein, so Vogelfänger. Die Gemeinde werde zudem einem Experten für die Ausschreibung hinzuziehen, damit keine Formfehler passieren.

Was den Bau von zwei Feuerwehrhäusern in der Gemeinde betrifft, erklärte die Bürgermeisterin, die Grundstücksverhandlungen seien gerade in einer heißen Phase, Sie ist „frohen Mutes“, dass die Verträge bis zum Sommer unter Dach und Fach sind.

Zwei Feuerwehrler durften sich in der Versammlung besonders freuen. Alois Zoller und Josef Maier wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Zollner war von 1960 bis 2000 aktiv, zudem engagierte er sich von 1969 bis 1989 zudem als Zweiter Kommandant. Maier war von 1960 bis 1991 aktiv in der Reithofener Feuerwehr. Darüber hinaus wurden Kameraden für langjährige Zugehörigkeit geehrt und es gab Beförderungen zum Feuerwehrmann oder -frau. 

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