Grünes Licht für Großtankstelle

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Pastetten - Eine Tankstelle im neuen Gewerbegebiet Harthofen – das war schon lange im Gespräch. Jetzt hat der Gemeinderat dem Bauvorhaben offiziell zugestimmt.

Es gibt kaum ein autobahnnahes Industriegebiet, das keine Tankstelle hat. Auch im Gewerbegebiet Harthofen können die Autofahrer künftig ihre Fahrzeuge betanken. Der Pastettener Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Montagabend den Weg für das Bauprojekt frei gemacht. Jetzt ist das Landratsamt am Zug.

Bauamtsleiter Rüdiger Koppe stellte den Räten das umfangreiche Bauvorhaben vor. Insgesamt drei Ordner mit Unterlagen waren dazu eingegangen. Daraus hatte er die wichtigsten Daten zu Entwässerung, Fahrbahnüberdachungen und Werbemaßnahmen zusammengefasst.

Gebaut wird die Tankstelle auf einer rund 3000 Quadratmeter großen Fläche direkt am Kreisverkehr an der Einfahrt zum Gewerbegebiet. Neben klassischen Mehrsorten-Zapfsäulen entstehen auch welche für Lkw und eine Waschanlage samt Vorplatz. Im Tankstellengebäude sind Shop, Bistro, Lager, Büro, Technikraum, Personalraum und WC-Anlagen untergebracht. Statt der vorgeschriebenen 13 Stellplätze für Pkw wird es sogar 16 Plätze auf dem Areal geben. Eigene Parkmöglichkeiten für Lastwagen sind nicht vorgesehen.

Starten sollen die Arbeiten im zweiten Quartal 2016, die Bauzeit beträgt rund 14 Wochen. An der Süd-West-Ecke des Baugrundstücks wird ein maximal 15 Meter hoher Werbepylon aufgestellt. Die Werbeflächen, die daran befestigt werden sollen, sind mit einer Größe von drei mal drei Metern geplant und damit zu groß. Laut Bebauungsplan dürfen sie nur zwei mal zwei Meter groß sein. „Das wird noch geändert“, so Koppe.

Er wies auch darauf hin, dass die Gestaltung der Werbeflächen mit der Autobahndirektion Südbayern abgestimmt werden muss und dass die statische Berechnung für den Pylon noch aussteht. Ein Brandschutzgutachten und der Wärmeschutznachweis für die Hochbauten müssen nachgereicht werden. Geplant ist außerdem ein tankstellenüblicher Preisturm, auf dem die aktuellen Preise der Kraftstoffe angezeigt werden.

Die Ratsmitglieder hatten keine Einwände gegen das Vorhaben. Alois Zollner (CSU) wies lediglich darauf hin, dass ihm die eingezeichneten WC-Anlagen zu wenig erscheinen. Das sei dann Sache des Landratsamtes, erklärte Bürgermeisterin Cornelia Vogelfänger (CSU). Einstimmig wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Nur den Werbepylon haben die Räte ausgeklammert, da er an anderer Stelle errichtet werden soll als im Bebauungsplan festgesetzt. In der nächsten Sitzung wird dieses Thema separat behandelt.

vam

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