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Aufmerksame Zuhörer hatte WRH-Gemeinderat Alois Huber (l.), als er mit seinen beiden Kollegen Franz Stanner und Susanne Gerster wichtige Themen der 2020 endenden Wahlperiode im Schützenheim Revue passieren ließ. 

Aufstellungsversammlung im November

Wählergruppe Reithofen-Harthofen: Drei Sitze sind das Ziel

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Die Wählergruppe Reithofen-Harthofen strebt 2020 erneut drei Sitze im Pastettener Gemeinderat an. Weitere Ziele für vor und nach der Wahl lesen Sie hier.

Reithofen – Drei Sitze im Pastettener Gemeinderat peilt die Wählergruppe Reithofen-Harthofen bei den Kommunalwahlen 2020 wieder an. Ob die WRH am 15. März auch einen eigenen Bürgermeister-Kandidaten ins Rennen schicken wird, steht noch nicht fest.

Die WRH hatte zu einer Informationsveranstaltung ins Schützenheim nach Reithofen geladen, um die vergangenen fünf Jahr Revue passieren zu lassen. Die WRH ist aktuell mit Franz Stanner, Alois Huber und Dr. Susanne Gerster im Gemeinderat vertreten. Der Einladung waren neben Gemeinderäten und Bürgern auch Pastettens scheidende Bürgermeisterin Cornelia Vogelfänger und Vize-Bürgermeister Matthias Zimmerer (beide CSU) gefolgt.

Franz Stanner lässt sich nicht mehr aufstellen

Möglicherweise war das auch der Hoffnung geschuldet, einen Kandidaten für das Bürgermeisteramt präsentiert zu bekommen. Doch in dem Punkt bittet man noch um Geduld. „Wir haben da noch etwas Zeit“, sagte Alois Huber auf Nachfrage der Heimatzeitung, ob und wann sich ein Kandidat vorstellt. Huber verwies zunächst auf Donnerstag, 7. November, den Tag der Aufstellungsversammlung der WRH ebenfalls im Schützenheim. Bekannt ist bislang nur, dass sich Franz Stanner nicht mehr aufstellen lassen will.

Die drei Gemeinderäte stellten die Themenschwerpunkte vor, bei denen sie sich einbringen konnten. Ein wichtiger Punkt war die Naherholung, für die Huber im vergangenen Jahr ein Konzept für eine Bademöglichkeit erarbeitet hatte. „Diese Initiative hat zu kontroversen Diskussionen geführt“, sagte er. Doch nun, nachdem auch Planer mit ins Boot geholt wurden, könne es sein, „dass sich daraus etwas sehr Positives entwickeln lässt“.

Hauptstraße in Reithofen problematisch

Ein heißes Eisen, das die WRH immer wieder beschäftigt, ist die Hauptstraße in Reithofen, die nicht nur eine sanierungsbedürftige Fahrbahnbeschaffenheit hat, sondern auch besonders für Kinder gefährlich zu überqueren ist. „Hier gilt es, zusammen mit dem anstehenden Hochwasserschutz, eine ganzheitliche Lösung zu planen“, sagte Huber.

Der Vorschlag einer Zuhörerin, die maximale Geschwindigkeit zu drosseln, stößt bei den Beteiligten auf offene Ohren, hat sich aber schon 2014 nicht realisieren lassen. „Das ist eine Staatsstraße, da können wir nicht viel machen“, erklärte Bürgermeisterin Vogelfänger.

Fahrradweg nach Markt Schwaben

Als Zwischenlösung wolle die Gemeinde nach Abschluss der Glasfaser-Verlegung einen dicken weißen Strich auf den Fußweg ziehen, hinter dem die Schulkinder bleiben sollen, um nicht zu nah an den Straßenrand zu laufen.

Ein weiteres Projekt, das der WRH am Herzen liegt, ist der geplante Radweg nach Markt Schwaben. Das Problem hier liege darin, zwei Straßenbauämter und drei Gemeinden planerisch unter einen Hut zu bringen, erklärte Stanner. Immerhin soll es im kommenden Jahr weitergehen. Eine Verlängerung des Weges, etwa nach Buch, sei dann Aufgabe des neuen Gemeinderates.

Susanne Gerster brachte das Projekt „Älterwerden auf dem Land“ in Erinnerung, dass ihr als Ärztin besonders am Herzen liegt. Hier habe sich einiges getan, betonte sie – sei es die Gründung eines Seniorenbeirats, die Barrierefreiheit in Geschäften und Arztpraxen oder eine gute Zusammenarbeit mit dem Hospiz- und Palliativ-Team. Auch ein Pflegeheim in Forstern sei in Planung, allerdings könne sich ein möglicher Baubeginn noch bis ins kommende Jahr ziehen, so Gerster.

Henry Dinger

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