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Sie wollen für die WRH in den Gemeinderat (v.l.): Thomas Seidl (4), Thomas Kunzlmann (11), Frank Zerling (16), Theresa Oskar (12), Philipp Herget (7), Josef Zimmerer (21), Verena Berndtke (10), Daniela Holub (14), Ulrich Rötzer (6), Roman Rasthofer (5), Dr. Michael Gerster (3), Herbert Hirschmann (26), Christian Huber (20), Brigitte Gambs-Zerling (13), Jürgen Willared (15), Stefan Romberger (17), Alois Huber (2), Alexandra Matzinger-Thurmayr (29), Josef Huber (25), Dr. Susanne Gerster (1), Franz Rott (28), Carola Utomo (19). Nicht im Bild: Alexandra Rötzer (8), Thomas Herget (9), Nicky Keller (18), Thomas Leneis (22), Constance Hirschmann (23), Franz Gartner (24), Markus Stanner (27).

Wählergruppe Reithofen-Harthofen 

Kommunalwahlen 2020: WRH schickt erfahrene Kandidaten ins Rennen 

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28 Listenplätze hat die Wählergruppe Reithofen-Harthofen für de Kommunalwahlen 2020 besetzt. „Eine starke und bunt gemischte Liste“, so der amtierende Gemeinderat Alois Huber.

Reithofen– „Da haben wir eine starke und bunt gemischte Liste aufgestellt“, freute sich Alois Huber, der derzeit für die Wählergruppe Reithofen-Harthofen (WRH) im Gemeinderat Pastetten sitzt, am Ende der dreieinhalbstündigen Aufstellungsversammlung im Schützenheim Reithofen. 28 Listenplätze wurden besetzt, es gibt eine Ersatzbewerberin. Vertreten sind verschiedene Altersgruppen und Gesellschaftsschichten, ein Drittel der Kandidaten sind Frauen. „Das Durchschnittsalter beträgt 43 Jahre“, hat Huber errechnet.

Zwei erfahrene Räte auf den Spitzenplätzen

Auf Platz 1 der Liste für die Kommunalwahl 2020 steht die Reithofener Ärztin Dr. Susanne Gerster, Platz 2 nimmt Alois Huber selbst ein. Die beiden 49-jährigen sind keine Unbekannten in der Pastettener Kommunalpolitik, sie sitzen seit 2014 im Gemeinderat. Der derzeit Dritte im Bunde, Franz Stanner, stellte sich nicht mehr zur Wahl. Auf Listenplatz 3 wurde Gersters Ehemann Dr. Michael Gerster gewählt. Der 51-jährige Chemiker will „mit starker Stimme“ die Interessen der Bürger im Gemeinderat vertreten. Auch bei der Radwege-Situation sieht er noch Verbesserungsmöglichkeiten.

Soziale Belange, Breitbandausbau, Naherholung

Sollten die WRH wieder einige Kandidaten in den Gemeinderat bringen, ist von dieser Spitze her ein breites Spektrum an Themen abgedeckt. Während sich Susanne Gerster wie gehabt um die sozialen Belange vor allem der älteren Leute stark machen will, sind es neben Bau-Vorhaben und dem Breitbandausbau vor allem die Naherholung, die Huber am Herzen liegt. Hier hatte er schon im jetzigen Gremium ein Konzept erarbeitet, wie die Mitbürger aus dem Ort wieder an eine Badestelle kommen. Hier könnte sich, so Huber, eine gute Lösung ergeben.

Eine Stimme für Reithofen, Harthofen und Ötz

Der Tenor bei den Beweggründen der Listenkandidaten liegt darauf, den Bewohnern der Ortsteile Reithofen, Harthofen und Ötz im Gemeinderat Gehör zu verschaffen. Bei der kurzen Vorstellungsrunde wurde neben Umwelt- und Hochwasserschutz auch die Verkehrssituation genannt, für man sich einsetzen wolle. Das ist für die WRH insgesamt ein heißes Eisen – die dringend nötige Sanierung der Hauptstraße soll vorangebracht werden und zwar so, dass ein breiter und sicherer Fußweg für die Schulkinder entsteht.

Ein wichtiger Punkt für Huber ist auch, „den Datenschutz im Gemeinderat wieder ein bisschen zurückzufahren“. Derzeit werden bei Bauanträgen die Namen der Bauherren nicht genannt, es wäre aber einfacher zu entscheiden, wenn man wüsste, um wen es geht, meinte er.

Bei einem kurzen Rückblick zeigten die amtierenden WRH-Räte, an welchen Entscheidungen sie in der letzten Etappe maßgeblich beteiligt waren – dazu gehörten die Gründung eines Feuerwehrausschusses, die Schaffung von Parkplätzen an der Turnhalle, der Trägerwechsel des Kindergartens von der Gemeinde hin zur AWO, die Ferienbetreuung und die Förderung der Jugendarbeit.

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