Zum Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr bei Oberschwillach waren mehr als 300 Jugendliche aus 19 Jugendfeuerwehren gekommen.
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Zum Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr bei Oberschwillach waren mehr als 300 Jugendliche aus 19 Jugendfeuerwehren gekommen.
Fingerspitzengefühl war gefragt beim Tischtennisball-Transport mit dem Rettungsspreizer.
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Fingerspitzengefühl war gefragt beim Tischtennisball-Transport mit dem Rettungsspreizer.
Von ein bisschen Regen lässt sich der Feuerwehrnachwuchs nicht aufhalten – in der Schwillach ist es ohnehin nass. Das Sautrogrennen wurde zwar abgesagt, für die Gaudi gingen manche trotzdem ins Wasser.
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Von ein bisschen Regen lässt sich der Feuerwehrnachwuchs nicht aufhalten – in der Schwillach ist es ohnehin nass. Das Sautrogrennen wurde zwar abgesagt, für die Gaudi gingen manche trotzdem ins Wasser.

Mehr als 300 Jugendliche beim Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr

Regen? Die Kameraden von morgen sind da hart im Nehmen

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Ein bisschen Regen schreckt die Feuerwehrleute von morgen nicht ab. Mehr als 300 Jugendliche kamen am Wochenende in Oberschwillach beim Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr zusammen.

Oberschwillach– „Auf dem 11. Kreisjugendfeuerwehrzeltlager belegten wir den 1. Platz bei der ,verrückten Wanderung‘!“, verkündete die Jugendfeuerwehr Isen am Sonntagnachmittag stolz auf ihrer Facebook-Seite und präsentierte den dazugehörigen Pokal. Die „verrückte Wanderung“ war einer der wichtigsten Programmpunkte des Jugendlagers und gar nicht so seltsam, wie der Name vermuten lässt.

Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr: Die Gaudi kommt nicht zu kurz

Die Jugendfeuerwehrler mussten nämlich in insgesamt 39 Fünfer-Gruppen einen Rundkurs durch die Felder um Oberschwillach laufen und dabei an verschiedenen Stationen ihr Feuerwehrwissen und praktisches Können unter Beweis stellen. Dabei kam natürlich auch die Gaudi nicht zu kurz. So musste der Nachwuchs etwa mit einem hydraulischen Rettungsspreizer einen Tischtennisball vorsichtig festklemmen, einige Zentimeter transportieren und wieder ablegen. Das war schwieriger, als es aussah, schließlich musste man die immense Kraft des sehr schweren Spreizers erst einmal dosieren können.

Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr: Ausrichter ist die Feuerwehr Pastetten

An anderen Stationen galt es, ein Saugrohr auf Zeit zusammenzusetzen oder Wasser in einem Feuerwehrschlauch von einem Eimer in einen anderen zu transportieren. Und gewiss war es nicht leicht, einen Tischtennisball in einem Brettlabyrinth nur mit Hilfe zweier Druckluft-Hebekissen ins richtige Loch rollen zu lassen.

Alle zwei Jahre veranstaltet der Landkreis Erding ein Kreisjugendfeuerwehrlager, heuer schon zum elften Mal. Ausrichter war in diesem Jahr die Feuerwehr Pastetten, die ein Gelände in Oberschwillach direkt an der Schwillach bereitgestellt hatte. 19 Jugendfeuerwehren waren angereist, gekommen waren damit mehr als 300 Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren und ihre Betreuer.

Bubble-Soccer-Turnier und Fun-Park-Arena

Bereits am Freitag herrschte eine „Wahnsinnsstimmung, die mal wieder zeigte, dass man auch ohne Alkohol Spaß haben kann“, wie Chef-Organisator und Pastettens Jugendwart Andreas Wagner betonte. Neben einem Bubble-Soccer-Turnier gab’s noch Wunschmusik vom DJ und ein Lagerfeuer. Außerdem wurde die Fun-Park-Arena eröffnet – die muss man sich als Ansammlung riesiger, aufblasbarer Kletter- und Hüpfburgen vorstellen.

Der Samstagmorgen brachte strömenden Regen mit sich, also wurde das geplante Sautrogrennen in der Schwillach abgesagt. Als die Sonne wieder durch die Wolken spitzte, ließ es sich eine ganze Reihe Mutiger nicht nehmen, dennoch mit den Trögen über eigens gebaute Rampen ins Wasser zu rauschen. Die Pastettener hatten keine Mühen gescheut und sogar die Uferränder gemäht und gereinigt. 

Kreisjugendwart Martin Kowalski: „Jugendarbeit ist die Basis jeder Feuerwehr“

„Das Organisationstalent der Pastettener mit Andi Wagner an der Spitze und allen, die im Hintergrund geholfen haben, ist schon bemerkenswert“, lobt Kreisjugendwart Martin Kowalski. Für ihn steht das Zusammensein der jungen Leute im Vordergrund: „Die Jugendarbeit ist die Basis einer jeden Feuerwehr, das sind die Kameraden von morgen.“

Das Lager diene auch dazu, dass sie sich kennenlernen und kameradschaftlich zusammenarbeiten. Schließlich kann es später auch passieren, dass mehrere Feuerwehren bei einem größeren Schadensereignis einander unterstützen. Trotz des schweren Regens, der immer wieder vom Himmel fiel, gab es am Samstagabend ein Feuerwerk und am Sonntag nach einem Feldgottes noch ein Entenrennen sowie die anschließende Siegerehrung.

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