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Der Hügel mit dem Autobahnende.

„Mount Ötzi“ bei Pastetten

Ein Bergerl verschwindet

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Der Erdwall am Ende der A 94 bei Pastetten wird abgetragen.

Pastetten - Der ohnehin nicht gerade bergige Landkreis Erding wird um einen Hügel ärmer. Der große Wall am Ende der A 94 bei Pastetten wird abgetragen – eine schlechte Nachricht für alle BMX- und Motocross-Fahrer, die sich hier die vergangenen Jahre austoben konnten.

Die ersten Bagger und Lastwagen sind bereits aktiv. Nikolaus Arndt von der Arbeitsgemeinschaft (Arge) A 94 teilt auf Anfrage mit, dass 35 000 Kubikmeter Erdreich weggebaggert und für den Trassenbau der A 94 zwischen Pastetten und Heldenstein wiederverwendet würden. „Das wird in etwa zwei Monate dauern“, so Arndt. Intensiv gebaut wird seinen Worten zufolge derzeit an den vier Großbauwerken – an der 592 Meter langen Isen-, der 418 Meter langen Goldach-, der 348 Meter langen Rimbach- und der 354 Meter langen Ornaubrücke.

 „Wir liegen im Zeitplan. Leider ist es uns wegen des langen und kalten Winters nicht gelungen, schneller als geplant voranzukommen“, so Arndt. Dennoch hält die Arge an dem Ziel fest, den Abschnitt Pastetten – Dorfen – Heldenstein bis Ende Oktober 2019 im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft fertigzustellen.

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