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Nikolausdienst bringt 1200 Euro fürs Leserhilfswerk

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Von: Henry Dinger

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Den symbolischen Scheck fürs Leserhilfswerk überreichte Günter Plieninger, Vorsitzender der Feuerwehr Pastetten (r.), an Redakteurin Vroni Macht. Mit im Bild: Alexander Adam (l.) und Andreas Renner.
Den symbolischen Scheck fürs Leserhilfswerk überreichte Günter Plieninger, Vorsitzender der Feuerwehr Pastetten (r.), an Redakteurin Vroni Macht. Mit im Bild: Alexander Adam (l.) und Andreas Renner. © Henry Dinger

Trotz Corona hat der Nikolaus der Feuerwehr Pastetten heuer wieder Kinderaugen zum Strahlen gebracht. Den Erlös der Aktion spendete die Wehr zum wiederholten Male ans Leserhilfswerk „Licht in die Herzen“ der Heimatzeitung. 1200 Euro sind zusammengekommen.

Pastetten – Die Summe stammt aus dem Nikolausdienst, den die Feuerwehr vor fünf Jahren von Max Faltlhauser übernommen hat. Wie Vereinschef Günter Plieninger bei der Scheckübergabe an EA-Redakteurin Vroni Macht berichtete, war es auch heuer wieder eine anspruchsvolle Aufgabe, die Corona-Hygienemaßnahmen umzusetzen. Dass dennoch 150 Kinder in etwa 80 Familien einen der Pastettener Nikoläuse zu Gesicht bekamen, ist der akribischen Vorbereitung der Aktion zu verdanken.

Am 5. Dezember waren zwei, am 6. Dezember drei Teams aus Nikolaus und Krampus in den Abendstunden unterwegs. Jeder von ihnen wurde vorher unter medizinischer Aufsicht auf Corona getestet, erzählt Kommandant Peter Lex: „Wir wollten kein Risiko eingehen.“ Bei den Familien selbst wurde streng auf Abstand geachtet, die Aktion verlief komplett kontaktlos: Die Eltern hatten die Geschenke vorher vor der Tür deponiert, die Spende wurde überwiesen.

Obwohl sie die Aktion nicht großartig beworben hatten, wurden die Organisatoren mit Anfragen überhäuft. „Ringsum hat man geplante Aktionen wieder abgesagt, und die Eltern waren auf der Suche nach Ersatz. Wir konnten gar nicht alle Wünsche erfüllen“, bedauert Plieninger. Man habe aber versucht, wenigstens alle Anfragen aus der Gemeinde zu berücksichtigen.

Darüber hinaus waren die Nikoläuse in den umliegenden Orten unterwegs, selbst bis nach Lengdorf sind die Pastettener gefahren. „Da kam abends noch der spontane Hilferuf eines Feuerwehrkameraden, dem alle anderen abgesagt hatten. Bei uns hat es zufällig reingepasst, und Lengdorf erreicht man ja schnell über die Autobahn“, erzählt Lex.

hd

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