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Etwa 30 Radler waren auf Einladung von Johann Grill zum Verbindungsweg zwischen Reithofen und Haidberg gekommen. Jetzt befasste sich auch der Bucher Gemeinderat mit diesem Thema. 

Feldweg zwischen Haidberg nach Reithofen

Buch fordert vom Nachbarn Pastetten: Der Weg muss verkehrstauglich werden

Der Feldweg von Haidberg nach Reithofen muss baldmöglichst so hergestellt werden, dass er gefahrlos für Radfahrer zu benutzen ist. Diese Forderung wurde jetzt auch im Gemeinderat von Buch am Buchrain erhoben.

Buch am Buchrain– Wie berichtet, hatte dazu kürzlich eine Begehung mit Vertretern der Gemeinden Buch, Pastetten und Forstern, dem ADFC und einigen Radfahrern stattgefunden.

Vize-Bürgermeister Martin Kunstwadl (Wählergruppe Buch am Buchrain) meinte in der Sitzung, dass das Schild „Benutzung auf eigene Gefahr“ auf keinen Fall eine Lösung sei. Der Weg müsse schon verkehrstauglich werden. Martin Ostermaier (CSU) fand es „lächerlich“, dass das nicht funktioniere.

Josef Auer (Wählergruppe Buch) verwies auf Pastetten als Sitz der Verwaltungsgemeinschaft beider Gemeinden und fragte, wie Menschen ohne Auto dorthin kommen sollten. Außerdem führte er den umweltfreundlichen Aspekt des Radfahrens an.

Martin Kern: Pastetten „nicht ins Handwerk pfuschen, aber eine Frist setzen“

Matthias Steutzger (Parteifreie/SPD) wollte wissen, ob es sich hier um eine öffentlich gewidmete Gemeindeverbindung handle, und regte an, sich darüber rechtlich zu informieren. Martin Kern (SPD) meinte, dass man den Pastettenern „nicht ins Handwerk pfuschen, aber eine Frist setzen sollte, damit die Sanierung nicht auf den Nimmerleinstag verschoben“ werde.

Bürgermeister Ferdinand Geisberger (CSU) stellte klar, dass Pastetten und Buch jeweils für ihr Gebiet zuständig seien. „Jede Gemeinde trifft die Entscheidung für sich selber“, so der Gemeindechef. Er wolle das Gespräch in der Verwaltungsgemeinschaft suchen, aber auch die Gemeinde Buch sei in der Pflicht, ihren Wegteil weiter herzurichten. Außerdem sei jetzt ohnehin schon etwas gemacht worden, so Geisberger.

Per Beschluss wurde Pastetten aufgefordert, den Weg zeitnah fertig zu sanieren

Wie berichtet, hat der Bauhof auf Pastettener Flur einen Großteil des Wegs mit einer Schicht aus feinkörnigem Material als Zwischenlösung versehen.

Per Beschluss wurde Pastetten aufgefordert, den Weg zeitnah fertig zu sanieren. Buch will seinen Teil im nächsten Jahr angehen.

Beim Thema Radweg schlug Martin Dondl (WG Buch) vor, seitens der Gemeinde Hinweisschilder für Radwege aufzustellen, wie man sie auch in anderen Kommunen finde. „Man sieht das rundum“, so Dondl und nannte als Beispiel Walpertskirchen. Wie in der Sitzung zu erfahren war, wird sich der Gartenbauverein, der sehr aktiv war, Hinweisschilder für Wanderwege aufzustellen, nicht mehr darum kümmern.

Als ein Problem wurde Zerstörung genannt. Steutzger meinte, man könnte auf der Homepage der Gemeinde die Wanderwege digital darstellen. „Dann gibt es keinen Vandalismus.“ Man könne ja mit dem Handy wandern.

Vroni Vogel

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