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Da hatten beide Seiten viel Spaß: Die Shetlandponys Rosi und Julia ließen sich von den Pastettener Ferienkindern pflegen und verwöhnen. Im Hintergrund zu sehen sind Marika Mader und ihre Mutter Monika Pregler, die auf „Hicka’s Family Ranch“ in Poigenberg auch Kindergeburtstage und Ponyreiten anbieten.

Ferienprogramm „Mein Freund, das Pony“

Putzen, striegeln, streicheln

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Beim Pastettener Ferienprogramm „Mein Freund, das Pony“ schlagen die Herzen der Mädchen höher: Sie durften Ponys putzen, striegeln und streicheln.

Poigenberg – Einen aufregenden Tag erlebten Ferienkinder in Poigenberg auf dem Hof von Marika Mader. „Mein Freund, das Pony“ stand im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, und schon allein der Titel des Programms hat sicherlich die Herzen der Mädchen höher schlagen lassen.

Pferde fressen Müsli, und Rote Bete gibt‘s als Pellets 

Doch bevor es daran ging, die Shetlandponys liebevoll zu pflegen, stand Theorie auf dem Plan. Mader, die gemeinsam mit ihrer Mutter Monika Pregler auch Kindergeburtstage und Erlebnistage mit Ponys organisiert, erklärte den Speiseplan der Vierbeiner. Die Kinder erfuhren, dass auch Pferde Müsli fressen, dass es Rote Bete als Pellets gibt und dass man beim Heu auf Verschiedenes achten muss. So sollte das getrocknete Gras vom ersten Schnitt stammen und darf nicht zu kurz sein.

„Pferde sind Fluchttiere“

Mithilfe von Zeichnungen lernten die Kleinen auch die „Pferdesprache“ anhand der Kopfhaltung kennen: Ist der tierische Freud müde, aufmerksam oder gar aggressiv? Sollte man sich ihm nun vorsichtig nähern, um ihn nicht zu erschrecken? „Pferde sind Fluchttiere“, erklärte Expertin Mader. Einigen der kleinen Zuhörerinnen wussten schon, dass man lieber dem Popo wegbleibt und dass man das Tier am besten anspricht.

Shetlandponys werden bis zu 40 Jahre alt

Aber auch zur artgerechten Haltung erfuhren die Kinder eine Menge. So bietet der Hof der Familie – auch als „Hicka‘s Family Ranch“ bekannt, – seinen Tieren eine Haltung im Offenstall: „Dabei fühlen sie sich am wohlsten“, sagt Mader. Die Tiere können sich frei bewegen sowie je nach Lust und Laune den Stall selbst in Richtung Freifläche verlassen. Staunen bei den Kindern verursachte die Information, dass die meisten Ponys zwischen 25 bis 30 Jahre alt werden können, Shetlandponys sogar bis zu 40 Jahren.

Endlich ging es nach draußen, wo Rosi und Julia schon darauf warteten, von Kinderhänden verwöhnt zu werden. Putzen, striegeln, streicheln, einen Zopf flechten – beide Seiten hatten viel Vergnügen an diesem Tag. Der endete auf dem Reitplatz mit einem kleinen Parcours, wo die Ponys geführt und kurz geritten wurden. HENRY DINGER

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