Ein Hund schaut in die Kamera
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Hundehalter zahlen in Pastetten ab dem 1. Januar 2022 mehr Hundesteuer (Symbolbild).

Künftig pro Tier 10 bis 20 Euro mehr

Pastetten hebt Hundesteuer an

  • Henry Dinger
    vonHenry Dinger
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Hundehalter zahlen in Pastetten ab dem 1. Januar 2022 mehr Hundesteuer.

Pastetten – Hundehalter zahlen in Pastetten ab dem 1. Januar 2022 nun 50 Euro für das erste Tier pro Jahr, für das zweite 110 Euro, für das dritte 210 Euro und für das vierte sowie jedes weitere 310 Euro. Das sind für den ersten Hund 20 Euro, für jeden weiteren je zehn Euro mehr als bislang. Für jeden Kampfhund sind dann statt bislang 300 pauschal 500 Euro fällig, dieser Betrag galt früher erst ab dem zweiten Hund dieser Klassifizierung.Geregelt sind die Kosten in der neuen Hundesteuersatzung, die von den Gemeinderäten beschlossen wurde. Das neue Papier orientiert sich an der Mustersatzung des Bayerischen Gemeindetags und löst die entsprechende Verordnung aus dem Jahr 2017 ab.

Im Entwurf für die neue Satzung war zunächst eine Erhöhung um nur zehn Euro für den ersten Hund vorgesehen. Das war Gemeinderat Florian Faltermaier (FWE) aber zu wenig. „Auf mich kommen oft Landwirte zu, die sich beklagen, dass Nutzflächen verunreinigt und verkotet werden“, erklärte der Jagdpächter, der gleichzeitig ins Feld führte, selbst Hundehalter zu sein.

Das Problem seien vor allem nicht angeleinte Hunde, die durch die Naturgebiete toben. „Wenn da zur Brutzeit Bodenbrüter wie Rebhühner oder Fasanenhennen zweimal am Tag aufgescheucht werden, ist das Gelege verloren“, erklärte Faltermaier. Da könne man als Gemeinde mit der Steuer ruhig etwas höher gehen.

Seinem Antrag auf Erhöhung um 20 Euro für den ersten Hund schlossen sich die Gemeinderäte einstimmig an.  

hd

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