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Ein großer Scheck, nicht nur wegen seiner Abmessungen: 1000 Euro überreichten die Kameraden der Feuerwehr Pastetten als Spende für Licht in die Herzen (v. l.): Andreas Wagner, Tim Behr, EA-Redakteurin Vroni Macht, Alexander Adam, Peter Lex sen., Thomas Neumair, Peter Lex jun., Günter Plieninger und Andreas Renner.

Aktion bringt 1000 Euro für Licht in die Herzen

Der Pastettener Nikolaus ist schwer gefragt

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Der Pastettener Nikolaus war heuer schwer gefragt. 139 Kinder aus 72 Familien hat er besucht – Rekord! Das Angebot der Feuerwehr bringt 1000 Euro für Licht in die Herzen.

Pastetten – „Die Resonanz war überwältigend“, freut sich Günter Plieninger, Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Pastetten, über die diesjährige Nikolausaktion. Die Kameraden, die sonst mit roten Fahrzeugen im Einsatz sind, schlüpfen an zwei Tagen im Dezember in ein rotes beziehungsweise braunes Gewand und sind als Nikolaus und Krampus zu den Kindern im Gemeindegebiet und darüber hinaus unterwegs. „Heuer haben wir 72 Familien und damit 139 Kinder besucht“, berichtet Plieninger, der die Nikolaus-Einsätze koordiniert, und erzählt, dass der Heilige Bischof auch im Fendsbacher Hof in eine Wohngruppe kam.

Die ersten Anfragen kamen Anfang Oktober

Bereits zwei Monate vor dem Nikolaustag begannen bei Plieninger die Drähte zu glühen: „Die erste Anfrage kam am 2. Oktober, seitdem erreichten uns nahezu täglich mehrere Wünsche.“ Alle hätte man gar nicht erfüllen können, die Kameraden beschränken sich auf Familien aus der näheren Umgebung. „Anfragen von Vereinen oder Firmen können wir da leider nicht erfüllen“, meint Plieninger.

Dass derart viele Kinder besucht werden konnten, ging nur, weil kurzfristig ein drittes Team gebildet wurde. Seit die Feuerwehr das schöne Vorweihnachtsamt im Jahr 2016 von Max Faltlhauser übernommen hat, wachsen die Anforderungen an die Ehrenamtlichen. War anfangs noch ein Team aus Nikolaus, Krampus und Fahrer am 5. und 6. Dezember unterwegs, musste 2017 schon am 6. Dezember ein zweites Trio gebildet werden. 2018 wurden bereits 74 Kinder besucht. „Neue Siedlungen mit jungen Familien und der Umstand, dass es in Forstern keinen Nikolausdienst mehr gibt, beschert uns wachsende Auftragszahlen“, so Plieninger. Mittlerweile tun sich Eltern auch zusammen, sodass an einem Ort gleich mehrere Kinder besucht werden können und der Fahrtweg wegfällt.

Für den Dienst verlangen die Ehrenamtlichen nichts - wer will, spendet

Manchmal haben die Nikolaus-Feuerwehrler auch abenteuerliche Begegnungen – so wie heuer mit den Zähnen eines Hundes. „Vorsichtshalber haben wir ein Reserve-Gewand angeschafft, um im Ernstfall nicht die Aktion abbrechen zu müssen.“

Plieninger bereitet jeden Einsatz akribisch vor: „Ich lasse mir von den Eltern einige Tage vorher erklären, was ich zu ihrem Nachwuchs sagen soll, was im Jahr gut, oder auch schlecht lief.“

Für den Dienst verlangen die Ehrenamtlichen nichts – „und wir erwarten auch nichts. Es macht uns allen viel Spaß, und es ist schön zu sehen, wenn sich die Kinder freuen.“ Doch Spenden nehmen die Teams gern entgegen. So kamen 1000 Euro zusammen, die wieder ans Leserhilfswerk Licht in die Herzen der Heimatzeitung gehen. EA-Redakteurin Vroni Macht bedankte sich dafür herzlich. 

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