Drama in Indien: Flugzeug bei Bruchlandung auseinandergebrochen - rund 200 Menschen an Bord

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Daumen hoch für so viel Engagement: Sieglinde und Ronja Flei, Adrian Herget, Veronika Lohner, Chiara Matzinger, Leonie Hobelsberger sowie Elisabeth und Susanne Gerster (v. l.) haben sich zum Ramadama in Reithofen getroffen. Nicht im Bild: Helena Mühlburger.

Ramadama

Firmlinge räumen in Reithofen auf

  • Henry Dinger
    vonHenry Dinger
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Viele fleißige Hände haben kürzlich dafür gesorgt, dass Reithofen sauberer wird. Sieben Firmlinge aus der Pfarrei Pastetten hatten sich im Rahmen ihrer Firmstunden zum Ramadama verabredet, also zum gemeinsamen Saubermachen.

Reithofen – „Im März war unsere erste Firmstunde, dann kam Corona. Jetzt wollten wir die Stunde vom April nachholen und eigentlich eine soziale Einrichtung besuchen, aber da haben uns die Hygienevorschriften einen Strich durch die Rechnung gemacht“, erzählt Susanne Gerster, die zusammen mit Sieglinde Flei als Firmhelferin dabei war. Also hat man entschieden, der Natur etwas Gutes zu tun, das sei schließlich auch eine wichtige Aufgabe.

In der eineinhalbstündigen Aktion haben die jungen Leute aus Straßengräben und von Wegrändern vier Säcke Müll gesammelt – Plastikverpackungen, Flaschen, Becher, Tüten, sogar eine Radkappe war dabei. „Alle waren mit viel Spaß bei der Sache und haben quasi jede Kippe mitgenommen“, berichtet Gerster. Manchen Reithofenern sind die freiwilligen Putzleute auch aufgefallen, „wir haben viel Lob bekommen“, ergänzt Flei.

Im Abschluss haben sich dann alle noch bei Kaffee und Kuchen zur Firmstunde zusammengesetzt und darüber gesprochen, wie Zeit sinnvoll genutzt werden kann.

Das Ramadama hat in Pastetten Tradition, die heuer – wie vielerorts im Landkreis – durch den Lockdown unterbrochen wurde. Die Müllsäcke hatte die Gemeindeverwaltung Pastetten zur Verfügung gestellt, die vollen Tüten hat der Bauhof entsorgt, und das Rathaus hat sogar noch eine Brotzeit für die Helfer spendiert.

Für die Firmlinge hatte die Aktion noch einen weiteren guten Effekt: „Sie kennen sich alls aus der Grundschule und haben sich nun lange Zeit nicht gesehen. Am Anfang waren sie noch ein bisschen zurückhaltend, das Eis war aber schnell gebrochen und sie haben ganz prima zusammengearbeitet“, fasst Gerster zusammen.  

hd

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