Gut besucht war das Sommerfest der Diana-Schützen Reihofen. Der Verein hatte dafür eine Schlemmermeile und einen Biergarten aufgebaut.
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Gut besucht war das Sommerfest der Diana-Schützen Reihofen. Der Verein hatte dafür eine Schlemmermeile und einen Biergarten aufgebaut.

Sommerfest der Diana-Schützen mit Biergarten-Konzept und regionalen Direktvermarktern kommt gut an

Schlemmermeile lockt Gäste in Scharen nach Reithofen

  • Henry Dinger
    VonHenry Dinger
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Mit einem neuen Konzept haben die Diana-Schützen in Reithofen ihr Sommerfest gefeiert. Die lockere Biergartenatmosphäre samt Schlemmermeile kam bei den Besuchern gut an.

Reithofen – Schon von weitem kündigte sich das Sommerfest der Diana-Schützen in Reithofen an – in der Luft hing das Aroma nach gebrannten Mandeln und Gebratenem. Wie bei einem Volksfest reihten sich am Schützenheim Stände mit Schmankerln auf, die Vereinsmitglieder hatten zudem mit Tischen und Bänken eine richtige Biergartenatmosphäre geschaffen.

Bereits um 18 Uhr herrschte reger Betrieb, und die Bedienungen hatten alle Hände voll zu tun, die Getränke auszutragen. Die Speisen holte sich jeder selbst. „Wir haben bewusst regionale Direktvermarkter angefragt. Wir wollten auch mal vorstellen, was wir in und um Reithofen so alles zu bieten haben“, sagte Diana-Schützenmeister Markus Stanner. Mit dabei waren Hofkäserei Gaßner, Bäckerei Neumeier, Mühlhubers Partyservice, Naturlandhof Brandl, Kukumades MUC mit Nachspeisen und Daniela Merkl mit Schokofrüchten und gebrannten Mandeln.

Diana Reithofen: Wenn sich das Format gewährt, ist eine Wiederholung nicht ausgeschlossen

„Wir haben lange überlegt, wie wir ein Fest aufziehen könnten“, erklärt Stanner. „Wir wollten zeigen, dass es uns noch gibt, und dass wir uns noch aus dem Haus trauen.“ Ideen mit Livemusik oder Kunstdarbietungen wurden aber schnell wieder verworfen, da sie nicht coronakonform durchführbar waren. Also wurde das Biergarten-Konzept erarbeitet und umgesetzt, alles unter den geltenden Hygienevorschriften. „Es ist ein kleiner Versuchsballon, um zu sehen, ob es funktioniert“, sagte der Schützen-Chef. Angesichts der vielen Besucher könne man aber schon sagen, „dass das im Sinne des Wortes mit Abstand das beste Fest in Reithofen ist“, meinte er augenzwinkernd in Bezug auf die Abstandsregeln. Wenn sich das Format bewähre, könne man Ähnliches vielleicht wieder veranstalten.

Für die Organisatoren war vor allem das Wetter ein unberechenbarer Faktor, „bis vor zwei Tagen wussten wir nicht, ob wir das Fest überhaupt durchziehen können“. Auch am Samstag gab es sorgenvolle Blicke zum Himmel, der am frühen Abend seine Schleusen noch nicht geöffnet hatte.

Henry Dinger

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