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Unterschrift für den Breitbandausbau (v. l.) Georg Selbertinger, Bernhard Multerer (beide Telekom), Bürgermeisterin Cornelia Vogelfänger und Geschäftsleiter Gottfried Prostmeier.

Vertragsunterzeichnung

Schnelles Internet bis Ende 2017

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Pastetten - Die Pastettener Außenbereiche bekommen schnelleres Internet. Die Telekom übernimmt den Ausbau, von dem 128 Haushalte profitieren.

Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen: Ist die Telekom erst mit ihrem Netz-Ausbau in der Gemeinde Pastetten fertig, wird das dank neuer Technik gleichzeitig möglich sein. Das versprach Bernhard Multerer vom Infrastrukturvertrieb Region Süd der Telekom Deutschland GmbH am Dienstag im Pastettener Rathaus. Dort unterzeichnete Bürgermeisterin Cornelia Vogelfänger (CSU) den Vertrag zum Breitbandausbau.

Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Internet-Ausbau gewonnen. 128 Haushalte in den Außenbereichen – von Birkeln bis Oberschwillach, von Moosstetten bis Erlbach – werden davon profitieren.

„Für Arbeitnehmer mit Home-Office, Selbstständige und Unternehmen bringt höheres Tempo enorme Vorteile“, sagte Vogelfänger. „In der heutigen Zeit ist schnelles Internet ein wichtiger Standortfaktor.“ Multerer wiederum betonte, dass beim Ausbau neueste Internet-Technik zum Einsatz komme. „Wir werden Pastetten damit zukunftssicher machen“, sagte er.

Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Gleichzeitig werden Materialien bestellt, Baugenehmigungen eingeholt und eine Firma für die Tiefbaumaßnahmen gesucht. Diese könnten noch in diesem Jahr starten, sagte Multerer. Sobald alle Kabel verlegt und neue Straßenverteiler aufgestellt sind, erfolgt der Anschluss ans Netz der Telekom. Bis Ende 2017 soll es dann auf die Datenautobahn gehen.

Das Telekommunikationsunternehmen wird rund 23 Kilometer Glasfaserkabel verlegen. Sie reichen bis an die Verteilerkästen am Straßenrand. Diese Kästen wiederum werden mit intelligenter Technik ausgestattet und dadurch zu so genannten Multifunktionsgehäusen (MFG), sprich zu Mini-Vermittlungsstellen. In der Regel werden Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s (VDSL) an den Anschlüssen zur Verfügung stehen.

Eine Ausnahme bilden 46 Gebäude in einigen Ortsteilen. Wegen ihrer Lage und der damit verbundenen technischen Anforderungen wurde für sie eine Sonderlösung vereinbart. Hier endet das Glasfaserkabel nicht am MFG am Straßenrand, sondern an der Grundstücksgrenze. Gegen eine pauschale Gebühr und eine Einverständniserklärung können sich die Eigentümer dann das Kabel bis ins Haus legen lassen. Die Besitzer werden deswegen noch gesondert angeschrieben.

Etwa 500 000 Euro kostet der jetzige Breitbandausbau. Bei einer Förderung von 80 Prozent bleiben für die Kommune Kosten in Höhe von knapp 100 000 Euro.

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