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Bewährtes Team (v. r.): Vorsitzender Matthias Zimmerer, Vize Tobias Mühlhuber, Bürgermeisterin Cornelia Vogelfänger, Schriftführer Johannes Huber, der ehemalige Kassier Josef Huber, sein Nachfolger Thomas Herget sowie die Kommandanten Georg Hilz und Thomas Huber. Nicht auf dem Bild: die Kassenprüfer Alexander Obermaier und Erich Neumeier.

Feuerwehr Reithofen-Harthofen

Standortanalyse: Vogelfänger mahnt zu Sachlichkeit

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Reithofen – Die Feuerwehr Reithofen-Harthofen setzt auf ihre bewährte Führung. In der Mitgliederversammlung am Sonntag im Schützenheim Reithofen wurde der Vorstand in seinen Ämtern bestätigt. Lediglich Josef Huber stellte sich nach 27 Jahren als Kassier nicht mehr zur Wahl. Ihm folgt Thomas Herget.

Nichts Neues gab es zur Feuerwehrbedarfsplanung, die der Gemeinderat vor fast einem Jahr an ein Ingenieurbüro vergeben hatte. Ein Ergebnis mit Standortanalyse für ein Gerätehaus sollte eigentlich Ende 2015 vorliegen. Nach Rücksprache mit dem Büro bekam Huber die Auskunft, dass der Bericht in den nächsten Tagen bei der Gemeinde eintreffen müsste.

„Von meiner Seite drängen sich bei jedem Einsatz sicherheitstechnische Bedenken auf, da die Enge von Gerät und Garderobe in der Fahrzeughalle auf keinen Fall zu verantworten ist“, sagte Kommandant Thomas Huber zur aktuellen Situation. Teilweise teilten sich zwei Personen einen Garderobenplatz, was bei Einsätzen nicht einfach sei.

Mehr Informationen dazu hatte auch Cornelia Vogelfänger nicht. „Wir warten täglich auf den Bericht“, sagte die Bürgermeisterin. Sie wünschte dem Vorstand eine gute Hand für seine Arbeit. „Es kommt einiges auf uns zu. Ich hoffe, wir bringen das alles friedlich über die Bühne“, sagte Vogelfänger und mahnte an, das Thema „so sachlich wie möglich“ anzugehen.

In Sachen Mitgliederzahlen plagen die Feuerwehrler keine Sorgen. „Wir wachsen“, berichtete der wiedergewählte Vorsitzende Matthias Zimmerer. 149 passive Mitglieder, darunter 31 Ehrenmitglieder, halten den Feuerwehrverein am Laufen. Dessen Kalender war im vergangenen Jahr wieder vollgepackt.

Auf der Agenda stand unter anderem das Kesselfleischessen, „das uns immer hilft, unsere Kasse aufzubessern“, sagte Zimmerer. Gut für die Finanzen sei auch das Steckerlfischgrillen an Karfreitag (heuer 25. März, 11.30 Uhr). Höhepunkt in diesem Jahr dürfte das Maibaumaufstellen in Reithofen werden.

Die Kommandanten Thomas Huber und Georg Hilz können bei ihren Einsätzen auf 80 Aktive zurückgreifen, darunter elf Frauen. Elf Feuerwehrleute sind jünger als 18 Jahre, davon zwei unter 16.

Im Schnitt rückt die Wehr mit 20 Aktiven aus. 17 Einsätze mit rund 400 Stunden waren zu bewältigen – zwölf Technische Hilfeleistungen, drei Brände und zwei Sicherheitswachen. „Wenig Einsätze heißt allerdings nicht, dass sie nicht groß waren, ganz im Gegenteil“, berichtete Huber und nannte als Beispiel einen Großbrand, der sich über sieben Stunden hinzog.

Um gewappnet zu sein, investieren die Feuerwehrler viel Zeit in Übungen und Fortbildungen, dank denen beispielsweise 19 First Responder bereit stehen. Sie können einen Überblick über die Schwere von Verletzungen geben und die Erstversorgung übernehmen, bis der Rettungsdienst eintrifft.

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