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Eine starke Truppe sind die Sportaerobic-Mädchen der TSG Pastetten – hier bei der bayerischen Meisterschaft im Mai in der eigenen Turnhalle. Ihre Sportlerinnen will die TSG nun unterstützen, und hat dazu eine Crowdfunding-Aktion gestartet.

Crowdfunding-Aktion der TSG Pastetten

Starthilfe für die Meistermädels

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Pastetten – Sportliche Wettkämpfe sind meist eine teure Angelegenheit. Bei der TSG Pastetten soll der finanzielle Aspekt kein Hindernis sein. Der Verein will seine Sportaerobic-Mädls unterstützen – mit Hilfe von Crowdfunding.

Die TSG Pastetten bietet Sportlern viele Angebote. Im Breitensport sind einige außergewöhnliche Sparten dabei, die nicht viele Vereine anbieten. Line Dance gehört dazu, Trakour und Moderne Schwertkunst ebenso. Zugpferd aber ist die Sportaerobic, die man bayernweit nur in einem weiteren Verein ausüben kann.

Rund 30 Mädchen und junge Frauen der Abteilung Sportaerobic trainieren in der Pastettener Turnhalle – und nehmen regelmäßig an meist bundesweiten Wettkämpfen teil. Doch diese Teilnahmen sind eine teure Angelegenheit. „Fahrt, Unterkunft, Wettkampfbeitrag: Da kommen schnell 500 Euro zusammen“, berichtet Michael Milde, stellvertretender Vorsitzender des Sportvereins.

Startgelder, Wettkampfrichtergebühren & Co. – das sprengt bei derart vielen Sportlerinnen schnell die Vereinskasse. So müssen die Eltern einen hohen Anteil übernehmen. Sie will die TSG nun entlasten, und zwar mit Hilfe der Raiffeisen-Volksbank Isen-Sempt und vielen Spendern.

Die Bank bietet seit diesem Jahr die Crowdfunding-Aktion „Viele schaffen mehr“ an, die bereits dreimal erfolgreich verlaufen ist: Die Kinder der Kita Rosengarten in Buch am Buchrain haben eine Matschanlage bekommen, der FC Forstern konnte einen Traktor zur Pflege des neuen Kunstrasen-Felds kaufen, und die Handballer des SV Anzing haben Sicherheitsbanden angeschafft. Von der Aktion, bei der Projektideen durch die Unterstützung von vielen Personen finanziert werden, will nun auch die TSG profitieren.

„Wettkampfunterstützung Sportaerobic TSG Pastetten“ heißt das Projekt, das Anfang Oktober gestartet ist. Bis kurz nach Weihnachten können Spender die Aerobic-Mädels finanziell bei Kosten für Wettkämpfe, Übernachtungen oder Reisen zu den Wettbewerbsorten unterstützen.

Neben den vielen Mädchen, die bundesweit um Pokale kämpfen, soll auch Mildes Tochter Celin unterstützt werden. Sie ist das einzige bayerische Mitglied im deutschen Bundeskader der Sportaerobic und hat international schon viele Turniere besucht – vom südkoreanischen Incheon bis Las Vegas in den USA. Kosten von bis zu 2000 Euro sind dabei keine Seltenheit. „Ziel des Projekts ist es, möglichst vielen Sportlern die Teilnahme an Wettkämpfen zu ermöglichen, ohne dass der finanzielle Aspekt ein Hindernis darstellt“, erklärt TSG-Chef Jürgen Amann.

Mit dem Geld – angepeilt sind mindestens 2000 Euro – sollen in erster Linie die Eltern entlastet werden. Und je mehr zusammenkommt, erklärt Projektleiter Björn Vogt von der Raiffeisen-Volksbank, umso höher fällt die Entlastung aus. Dazu trägt auch die Bank selbst bei, denn sie legt auf jede Spende zusätzlich 20 Prozent drauf. Spenden kann man online über die Homepage der Raiffeisen-Volksbank, per Kreditkarte und Lastschrift oder auch über einen Überweisungsträger, der in den Filialen ausliegt.

„Die Arbeit der Vereine mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist eine wichtige Aufgabe im Bereich Erziehung und Bildung. Gemeinschaft, Teamgeist und soziale Kompetenzen werden optimal gefördert. Durch die Wettkämpfe können sie ihre harte Trainingsarbeit mit anderen vergleichen und lernen, dass Fleiß und Ehrgeiz mit guten Platzierungen in nationalen und internationalen Wettkämpfen belohnt werden. Aber auch der Umgang mit Niederlagen gehört zu den Erfahrungen, die in diesen Wettbewerben gemacht werden“, erklärt Milde auf die Frage, warum man das Projekt unterstützen sollte.

Vroni Macht

Alle Infos stehen online

auf rvb-isen-sempt.viele-schaffen-mehr.de

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