Obacht vor den synchron sprechenden Dappinger Schwestern! Die geballte Frauenpower lässt die ausgefuchsten Mannsbilder erschauern (v. l.): Gerti Neumeier, Anne Pfliegler, Bernadette Freiwald, Bernhard Deutinger, Andreas Wagner und Michael Lohner. 
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Obacht vor den synchron sprechenden Dappinger Schwestern! Die geballte Frauenpower lässt die ausgefuchsten Mannsbilder erschauern (v. l.): Gerti Neumeier, Anne Pfliegler, Bernadette Freiwald, Bernhard Deutinger, Andreas Wagner und Michael Lohner. 
„Da Leftutti“ spielt der Theaterverein Pastetten derzeit.
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„Da Leftutti“ spielt der Theaterverein Pastetten derzeit.
„Da Leftutti“ spielt der Theaterverein Pastetten derzeit.
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„Da Leftutti“ spielt der Theaterverein Pastetten derzeit.
„Da Leftutti“ spielt der Theaterverein Pastetten derzeit.
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„Da Leftutti“ spielt der Theaterverein Pastetten derzeit.
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„Da Leftutti“ spielt der Theaterverein Pastetten derzeit.
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„Da Leftutti“ spielt der Theaterverein Pastetten derzeit.
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„Da Leftutti“ spielt der Theaterverein Pastetten derzeit.
„Da Leftutti“ spielt der Theaterverein Pastetten derzeit.
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„Da Leftutti“ spielt der Theaterverein Pastetten derzeit.

Theaterverein Pastetten spielt „Da Leftutti“

Von Spezlwirtschaft und Bruderliebe

Das würde man sich bei unsauberen Geschäftemachereien im wirklichen Leben auch wünschen: Am Ende kommt alles auf und die Schlawiner werden entlarvt. In Peter Landstorfers Komödie „Da Leftutti“ gibt es ein solches Happy End – gespielt vom Theaterverein Pastetten.

Fendsbach– Mit mitreißender Spielfreude und einem aufwändigen Bühnenbild setzt das Ensemble des Theatervereins Pastetten unter der bewährten Regie von Ludwig Stanner und Bernhard Kiefersbeck den Dreiakter „Da Leftutti“ von Peter Landstorfers derzeit in Szene. Am Ostersonntag war die umjubelte und ausverkaufte Premiere im Fendsbacher Hof.

Gespielt wird auf zwei Simultanbühnen: in der Gaststube vom Müllerbräu und in der Mühle vom Leftutti mit rotierendem Mühlrad, von dem munter das Wasser plätschert – eine wahre Meisterleistung der Bühnenbauer.

Andreas Wagner erwies sich als wandlungsfähiges Naturtalent, der in die Rolle des durchtriebenen Schiabers förmlich hineinschlüpfte. Als listiger Spielemacher entwickelt er mit zuckendem Ziegenbart, meckerndem Lachen und schalkhaftem Augenzwinkern hinter dicken Brillengläsern seine Ränkespiele.

Sein Kumpan ist der werte Herr Bürgermeister (Michael Lohner). Der lässt sich von der Bank sein Geburtstagsfest bezahlen und beschäftigt sämtliche Familienmitglieder samt der „gwamperten Tant’“ in seinem Büro. Lohner verleiht dem gänzlich ungenierten Gemeindechef eine prägnante Kontur.

Der Dritte im Bunde profitablen Spezlwirtschaft ist der aufbrausende Brauereibesitzer Öttl Hopfmoar, den Bernhard Deutinger mit komödiantischem Temperament darstellt. Die salbadernden Mannsbilder in der Wirtsstube gehen der resoluten Haushälterin (Angela Wurmsam) gewaltig auf die Nerven. Als dann auch noch die hübsche Stianghauser Anni (Nadine Lachner) aus der Stadt anreist, geraten die Männerherzen in Wallung.

Die fesche Anni soll als erotische Geheimwaffe eingesetzt werden, um den Mühlenbesitzer Leftutti (Hubert Nußrainer) um den Verstand und seinen Bruder, den Bräu, in den Besitz seiner Quelle zu bringen. Doch der Leftutti, der Hanswurscht, ist viel schlauer, als sein Spitzname vermuten lässt. Selbst die drei gruseligen Dappinger Schwestern (Gerti Neumeier, Anne Pfliegler, Bernadette Freiwald) lehren ihm nicht das Fürchten – urkomisch dieses abgedrehte Damentrio, das stets synchron spricht.

Günter Plieninger gibt den bierseligen Braumeister Zapfinger, der laut Intrigenplan zum redseligen Preißn im geschleckten Faschingsbayernlook mutiert. Christian Neumair ist das verschrobene Brauereifaktotum Malzl, dessen geschulter Gaumen genau weiß, wann der Gerstensaft so richtig süffig ist.

Es gibt noch Restkarten

für Samstag/Sonntag, 22./23./ 29./30. April, jeweils um 19.30 Uhr. Die Benefizveranstaltung für den Fendsbacher Hof ist am Sonntag, 23. April, um 13 Uhr. Kartenverkauf und Reservierung: Friseur Max Faltlhauser, Tel. (0 81 24) 15 85, sowie Schreibwaren und mehr, Tel. (0 81 24) 44 32 15.

Vroni Vogel

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