Stäbchen rein, Spender sein: So einfach geht die Typisierung als möglicher Knochenmarkspender. Auch Feuerwehrler Thomas Neumair (l.) machte mit.
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Stäbchen rein, Spender sein: So einfach geht die Typisierung als möglicher Knochenmarkspender. Auch Feuerwehrler Thomas Neumair (l.) machte mit.
In Pastetten war am Wahlsonntag viel geboten - neben dem Garagen- und Hofflohmarkt auch eine Typisierungsaktion bei der Feuerwehr.
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In Pastetten war am Wahlsonntag viel geboten - neben dem Garagen- und Hofflohmarkt auch eine Typisierungsaktion bei der Feuerwehr.
In Pastetten war am Wahlsonntag viel geboten - neben dem Garagen- und Hofflohmarkt auch eine Typisierungsaktion bei der Feuerwehr.
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In Pastetten war am Wahlsonntag viel geboten - neben dem Garagen- und Hofflohmarkt auch eine Typisierungsaktion bei der Feuerwehr.
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In Pastetten war am Wahlsonntag viel geboten - neben dem Garagen- und Hofflohmarkt auch eine Typisierungsaktion bei der Feuerwehr.
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In Pastetten war am Wahlsonntag viel geboten - neben dem Garagen- und Hofflohmarkt auch eine Typisierungsaktion bei der Feuerwehr.
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In Pastetten war am Wahlsonntag viel geboten - neben dem Garagen- und Hofflohmarkt auch eine Typisierungsaktion bei der Feuerwehr.
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In Pastetten war am Wahlsonntag viel geboten - neben dem Garagen- und Hofflohmarkt auch eine Typisierungsaktion bei der Feuerwehr.
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In Pastetten war am Wahlsonntag viel geboten - neben dem Garagen- und Hofflohmarkt auch eine Typisierungsaktion bei der Feuerwehr.

Flohmarkt in Pastetten und Aktion bei der Feuerwehr

Typisierungsaktion bringt 178 neue Lebensretter

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Den Wahlsonntag nutzte die Gemeinde Pastetten, um einen Hofflohmarkt zu veranstalten. Gleichzeitig rief die Feuerwehr zur Typisierungsaktion auf. Mit großem Erfolg.

Pastetten – Besser hätte es Petrus mit den Pastettenern nicht meinen können: Bei strahlendem Sonnenschein und fast sommerlicher Wärme erlebten sie einen ereignisreichen Sonntag. Die Feuerwehr hatte einen Tag der offenen Tür organisiert, bei dem sie potenzielle Spender für die Knochenmark-Datei der DKMS registrierte. „Am Vormittag standen die Leute hier Schlange“, freute sich Kommandant Peter Lex. Sein heimlicher Traum waren 100 Neuregistrierungen – die waren schon am frühen Nachmittag erreicht. Am Ende des Tages standen 178 Namen auf den Listen.

Dabei kamen die Freiwilligen auch aus den eigenen Reihen: „Als Feuerwehrler liegt es mir von Natur aus am Herzen, anderen zu helfen“, begründete das 2. Vorsitzender Thomas Neumair. „Mit der Registrierung kann die Hilfe weiter gestreut werden, als nur hier in der Umgebung“, sagte der 32-Jährige.

Aber auch sonst strömten die Besucher in der Hof des Feuerwehrhauses, wo aktuelle Technik und Oldtimer zum Anschauen einluden. Vor allem für Kinder war viel geboten: Neben Toben auf einer Hüpfburg konnten sie Geschick beim Wasser-Zielspritzen zeigen oder „Bernd, das Boot“ entern. Das hatten die Feuerwehrler extra in einen Container mit Wasser gesetzt.

Fröhlich ging es auch beim Hof- und Garagenflohmarkt zu, der zum zweiten Mal stattfand. Bunte Luftballons zeigten an, wo geschaut und im Idealfall auch gekauft werden konnte. So beispielsweise im Steidler-Ring, wo Sarah und Moritz Freihoff Spielsachen und Kinderkleidung anboten. Mit dabei war ihre Mutter Alexandra, die den Flohmarkt für eine tolle Idee hält. Sie haben einiges verkauft, aber es ginge weniger ums Geld, sondern „der Spaß ist es wert“ und man käme mit den Leuten ist Gespräch – so wie mit Elisabeth Ludwig, die mit ihrem Mann und den Kindern Christina und Marlene aus Forstern zum Stöbern angeradelt kam.

Nicolai Wossidlo bot vor seinem Haus unter anderem einen großen Karton mit Schallplatten an. „Die stehen seit 2001 ungehört im Keller“, erzählte Wossidlo und freute sich, dass er einige losgeworden ist. Vor allem Rockmusik habe für gutes Geld den Besitzer gewechselt.

Bei seinem Stand hatte er Unterstützung von seinem Bekannten Günter Geisler bekommen. „Ich hab’ mich hier einfach mit drangehängt, bei uns in Forstern gibt es so was ja nicht“, sagte Geisler.

Auch gegenüber bei Familie Daume ging es lustig zu. „Kindersachen und Dinge aus dem Haushalt, die wir nicht brauchen“, erklärte Regine Daume, „da haben wir einiges verkauft“. Das sei aber gar nicht so wichtig. Schön sei auch, mit den Leuten zu ratschen. An der Raiffeisenstraße warteten Helga und Horst Adam auf Käufer. Sie hatten in erster Linie schöne alte Dinge aus dem Haushalt ausgebreitet. „Hier, geschliffene Gläser, ein kompletter Satz mit sechs Stück, die wirft man doch nicht einfach weg“, erklärte Horst Adam. Auch die Händler, die morgens durch die Straßen gefahren sind, hätten sich für seinen Tisch interessiert. „Die suchten aber eher Schmuck und Münzen.“

Etwas weiter vorn in der Straße hat Susanne Wallner neben modischen Dingen auch Babygläschen und einen kompletten Maxi Cosi im Angebot. „Gefragt waren bis jetzt vor allem Wörterbücher“, meinte die junge Frau. Was sie mit dem eingenommenen Geld macht? „Das wird reinvestiert“, sagte sie und lachte ihre zehn Monate alte Tochter Charlotta an.

Eine Premiere gab es in der Ortsmitte: Das kleine Café, das jetzt „Herzstück“ heißt, lief vor der offiziellen Eröffnung am 1. November schon mal im Probebetrieb. Um die Mittagszeit waren drinnen und draußen alle Plätze belegt. „Es war die Hölle los, ich war richtig überwältigt“, freute sich Neubesitzerin Franzi Haushofer.

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