Patientenbefragung: Bestnoten für das Isar-Amper-Klinikum

Taufkirchen - Topbewertung für die Isar-Amper-Klinik in Taufkirchen: 90 Prozent der behandelten Patienten beurteilen die Klinik mit „sehr gut“ oder „gut“.

Als Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und psychosomatische Medizin ist das Isar-Amper-Klinikum Taufkirchen das regionale Kompetenzzentrum für alle psychiatrischen Krankheitsbilder. Seit 2007 befragt das Klinikum die Patienten zweimal jährlich zu verschiedenen Aspekten des Aufenthalts und der Behandlung. Ein wichtiger Gradmesser der Behandlung ist die Weiterempfehlungsquote für die Klinik. Bei der neuesten Patientenbefragung gaben 87 Prozent der Patienten an, die Klinik weiterempfehlen zu wollen. „Damit wurden die Rekordmarken aus den Jahren 2011 und 2007 eingestellt. „Auf diesen Wert sind wir natürlich sehr stolz. Genauso wie auf die herausragende Beurteilung von 90 Prozent der Patienten, die unsere Klinik mit ,sehr gut‘ und ,gut‘ beurteilt haben“, freut sich Pflegedirektor Hermann Schmid.

Insgesamt zeigten die Ergebnisse „die sehr gute und patientenorientierte Arbeit über alle Berufsgruppen hinweg“. Dies zeige sich auch in weiteren Bewertungen: 85 Prozent der Patienten gaben demnach der ärztlichen Betreuung eine sehr gute bis gute Note. Noch besser schnitt die Pflege ab, denn 93 Prozent der Befragten gaben der „pflegerischen Betreuung auf Station insgesamt“ die Bewertung „völlig zutreffend“ beziehungswiese „eher zutreffend“. Sehr gut abgeschnitten hat bei dieser Patientenbefragung laut Schmid die Station N1 (Huntington). Hier lagen sowohl die Weiterempfehlungsquote wie auch die Gesamtbewertung der Klinik bei 100 Prozent.

Besonders erfreulich für den Pflegedirektor ist die Tatsache, dass erstmals seit Befragungsbeginn 2007 bei der Aufklärung über Medikamente („Mir wurde erklärt, warum ich Medikamente nehmen soll und wie sie wirken.“) die Zielmarke 75 Prozent mit 77 Prozent übertroffen wurde. Schmid: „Gerade dieser Aspekt ist uns wichtig. Je besser Patienten verstehen, warum Medikamente für die Behandlung wichtig sind, um so eher werden die Patienten die Medikamente auch einnehmen. Medikamente sind ein wichtiger Baustein in der Behandlung der psychischen Erkrankungen und auch der Rückfallprophylaxe der psychischen Erkrankungen.“ An der Patientenbefragung haben insgesamt 144 Patienten teilgenommen. Das entspricht einer Rücklaufquote von 63,2 Prozent.

Anton Renner

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