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Durch Zufall entdeckten die Polizisten auf Streifenfahrt das Feuer in dem Einfamilienhaus in Weinhub/St. Wolfgang. Sie weckten die Bewohner und holten sie aus dem brennenden Haus. 
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Durch Zufall entdeckten die Polizisten auf Streifenfahrt das Feuer in dem Einfamilienhaus in Weinhub/St. Wolfgang. Sie weckten die Bewohner und holten sie aus dem brennenden Haus. 
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Durch Zufall entdeckten die Polizisten auf Streifenfahrt das Feuer in dem Einfamilienhaus in Weinhub/St. Wolfgang. Sie weckten die Bewohner und holten sie aus dem brennenden Haus. 
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Durch Zufall entdeckten die Polizisten auf Streifenfahrt das Feuer in dem Einfamilienhaus in Weinhub/St. Wolfgang. Sie weckten die Bewohner und holten sie aus dem brennenden Haus. 
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Durch Zufall entdeckten die Polizisten auf Streifenfahrt das Feuer in dem Einfamilienhaus in Weinhub/St. Wolfgang. Sie weckten die Bewohner und holten sie aus dem brennenden Haus. 

Weinhub/St.Wolfgang

Polizistinnen als Lebensretter: Familie aus brennendem Wohnhaus geholt

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St. Wolfgang - Zwei aufmerksamen Polizistinnen hat eine Familie aus St. Wolfgang möglicherweise ihr Leben zu verdanken. Auf einer Streifenfahrt bemerkten die Beamtinnen den Schein der Flammen, klingelten am Haus und brachten Mann, Frau und zwei Buben in Sicherheit.

Es war kurz nach 1 Uhr nachts, als die beiden Beamtinnen auf der Kreisstraße ED 18 zwischen Unterhalham und Lappach unterwegs waren. Auf einmal bemerkten sie auf Höhe des Weilers Weinhub bei St. Wolfgang in der tiefschwarzen Nacht Feuerschein und Qualm. Sie stoppten ihr Polizeiauto. 50 Meter von der Straße entfernt sahen sie das Wohnhaus, aus dem bereits die Flammen schlugen.

Sie setzten einen Notruf ab, rannten zur Tür und klingelten, weil niemand im Garten zu sehen war und auch noch kein Alarm vorlag. Kurz danach befand sich die Familie in Sicherheit, auch die beiden 15 und 17 Jahre alten Buben. Sie waren alle unversehrt, hatten nicht einmal eine Rauchvergiftung abbekommen.

Binnen weniger Minuten lief ein Großeinsatz unter Führung der Feuerwehr St. Wolfgang an. Alarmiert wurden neben der Ortsfeuerwehr auch die aus Lappach, Jeßling, Schönbrunn, Pyramoos und Isen. Knapp 100 Einsatzkräfte bekämpften das Feuer aus mehreren Rohren – sowohl vom Boden aus also auch über die Drehleiter.

Dennoch musste die Familie zusehen, wie ihr Hab und Gut sowie ihr Obdach ein Opfer der Flammen wurden. An die Einsatzstelle eilten auch ein Notarzt und der BRK-Rettungsdienst. Es wurde jedoch niemand verletzt.

Die Familie wurde vom Kriseninterventionsdienst betreut. Noch in der Nacht konnten sie anderweitig einquartiert werden. Zu den Löscharbeiten erklärte Kreisbrandmeister Werner Axenböck, dass man Brandherde auf dem Balkon und auf einem Stuhl darunter auf der Terrasse entdeckt habe. „Meine Vermutung ist, dass es auf dem Balkon losgegangen sein könnte.“

Zwei Trupps wurden laut Axenböck unter Atemschutz in den ersten Stock geschickt, „aber dort haben wir nichts gefunden“. Glutnester seien überdies unter dem Dach gefunden worden. „Wir sind nicht auf den engen Speicher, sondern haben über die Drehleiter gelöscht“, so Axenböck. „Das Feuer hatten wir nach knapp einer halben Stunde unter Kontrolle.“ Die Nachlöscharbeiten sowie die Suche letzter Glutnester mit Wärmebildkameras dauerten bis 2.30 Uhr. Danach dichteten Feuerwehrleute das Dach wegen des starken Regens mit Planen ab.

Auch der Wasserschaden ist enorm. Ob das Haus zu retten ist, kann derzeit noch niemand sagen. Den Gesamtschaden beziffert das Polizeipräsidium Oberbayern Nord in Ingolstadt mit mindestens 150.000 Euro. Die Kriminalpolizei Erding hat die Ermittlungen übernommen. Brandfahnder waren am Mittwochmorgen am Brandort. Stolz ist man bei der Polizei auf die beiden Beamtinnen, die vier Menschenleben gerettet haben dürften.

Hans Moritz

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