Gemeinderat Ottenhofen

Kampfansage an Ratten

Ottenhofen - Die Gemeinde Ottenhofen rückt den Ratten auf den Pelz. Bis zu 150 Euro Zuschuss gibt es künftig für die Bekämpfungsmaßnahmen.

Man sieht sie schon rumrennen im Ort, die lästigen Nager. Ratten können Krankheiten übertragen, deswegen will die Gemeinde bei der Bekämpfung Hilfe leisten. „Ich bin der Meinung, das wir da durchaus helfen müssen, da die Ratten ja auch aus der öffentlichen Kanalisation kommen“, sagte Bürgermeisterin Nicole Schley (SPD) in der Ratssitzung. Sie selbst hat die Nager schon gesehen, zum Beispiel an der Kirche. Im Gemeinderat herrschte die allgemeine Ansicht, hier finanzielle Unterstützung zu leisten. Stefan Reischl (CSU) regte an, die Hilfe nicht nur, wie in der Beschlussvorlage vorgesehen, Landwirten zu geben, sondern allen Betroffenen. Alfons Greckl (FWO) outete sich dabei als Kenner der Materie: „Grundsätzlich ist der Ratz immer dort, wo es was zum Fressen gibt. Und wo Unordnung ist.“ Dieter Heckel (FWO) regte an, dass man die Leute dazu anhalten solle, mit dem Gift vorschriftsmäßig umzugehen. Einstimmig wurde beschlossen, das die Gemeinde gegen Vorlage der Rechnung die Hälfte der Bekämpfungskosten bis maximal 150 Euro erstattet. Auch das so genannte Schloss war wieder Mal Thema. Nicht wegen der Ratten, aber wegen seines Zustands. Wie Schley bekanntgab, wurde ein Gutachten über den Verkehrswert des denkmalgeschützten Teils des arg maroden Bauwerks in Auftrag gegeben. Die Bürgermeisterin: „Auf dessen Basis wird dann entschieden, wie die Gemeinde weiter vorgeht.“ Andrea Börner (Parteifreie) sprach die Raser in der Römerstraße an. Schley kündigte an, dass man dort ein Tempo-Messgerät mit Anzeige aufstellen werde. Der ruhende Verkehr ist dagegen das Problem in der Gartenstraße: alles zugeparkt. Hier soll eine Begehung mit der Polizei stattfinden.

ml

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