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S-Bahn-Ringschluss: VCD fordert Erhalt des Erdinger Bahnhofs

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Den Erhalt des Erdinger Bahnhofs fordert der Verkehrsclub Deutschland. 
          Foto: Moritz
Den Erhalt des Erdinger Bahnhofs fordert der Verkehrsclub Deutschland. Foto: Moritz

Erding - Der Kreisverband Erding/Freising/Dachau des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) spricht sich für den Erhalt des Erdinger Bahnhofes im Zuge der Realisierung des S-Bahn-Ringschlusses aus.

Zweite VCD-Kreisvorsitzende Doris Kraeker sagte am Dienstag, dass man die Alternativplanung der Walpertskirchener Spange mit der Südeinschleifung der Regionalbahngleise auf Höhe Aufhausen „eher positiv“ sehe.

„Auf diese Weise könnte der bisherige Bahnhof erhalten bleiben, wovon die Erdinger Innenstadt sehr profitieren würde“, so Kraeker. Die bestehende Endhaltestelle sei fußläufig mit der Innenstadt verbunden und könne abseits der Hauptstraßen bequem erreicht werden. Auch die Schulen seien besser angebunden.

Den VCD treibt nach den Worten Kraekers zudem die Sorge um, dass der Busbahnhof neben der Haltestelle zu viele Kunden verlieren könnte. „Auch der müsste dann verlegt werden.“ Dabei lässt Kraeker allerdings außer acht, dass der Bebauungsplan für den neuen Kreuzungsbahnhof im Fliegerhorst eine neue, leistungsfähige Schnittstelle zwischen Bus und Bahn vorsieht.

Für den alten Bahnhof spricht laut VCD nicht zuletzt seine Nähe zum Jugendzentrum, zahlreichen Gaststätten und dem Kino. Die Verlegung in den Fliegerhorst würde deutlich mehr Autoverkehr in der Innennstadt produzieren.

Einen mehrgeschossigen Kreuzungsbahnhof, wie er in den aktuellen Plänen verzeichnet ist, hält der VCD für „eher benutzerunfreundlich“. Hinzu kämen die „extrem hohen Investitionskosten“ und erhöhte Folgekosten. VCD-Kreischef Alfred Schreiber kommt zu dem Schluss: „Der Bahnhof darf nicht vorzeitig aufgegeben werden, sondern sollte als Glücksfall für die Stadt Erding betrachtet werden.“

(Hans Moritz)

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