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Abriss beschlossene Sache: Wenn die S-Bahn-Brücke in Wifling erneuert wird, will die Gemeinde einen Gehsteig durch die Unterführung bauen lassen, der für Personen mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl passierbar ist. 

Gemeinderat Forstern

S-Bahnbrücke Wifling: Durchfahrt wird breiter und komfortabler

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Mit rund 300 000 Euro Finanzanteil rechnet die Gemeinde Wörth bei der Erneuerung der Eisenbahnüberführung an der Harlachener Straße in Wifling. „Wir sind aufgefordert, das gemeindliche Verlangen zu formulieren“, erläuterte Bürgermeister Thomas Gneißl in der jüngsten Gemeinderatssitzung, da die S-Bahn-Brücke komplett erneuert werden soll.

Wifling – Die Gemeinderäte waren sich einig, hinsichtlich der nicht förderfähigen Kosten die gemeindlichen Wünsche auf ein Mindestmaß zu reduzieren und gleichzeitig etwas für die Verkehrsicherheit zu tun. So will die Gemeinde einen Gehsteig durch die Unterführung bauen lassen, der für Personen mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl passierbar ist. Auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite soll je nach Machbarkeit ein Schrammbord mit einer Breite von 0,25 bis 0,50 Metern gebaut werden. Grundsätzlich soll der Tunnel eine lichte Weite von 5,50 Metern und auf eine lichte Höhe von 4,50 Metern erhalten. Die bestehende Brückendurchfahrt hat keinen Gehsteig, eine Fahrbahnbreite von rund 3,30 Metern, mit einem beidseitigen Schrammbord von je 0,50 Metern.

Die Brückenerneuerung soll bis 2020 abgeschlossen sein. Wegen der topografischen Situation könnte das neue Bauwerk in einer Bauzeit von etwa drei Monaten auf der Straße „Im Krückel“ westlich der bestehenden Brücke gebaut werden. Bei dieser Variante wäre die Straße durch die Eisenbahnunterführung in Richtung Harlachen mit Ausnahme von wenigen Tagen befahrbar, in denen die alte Brücke abgerissen werden und die neue in den Gleisdamm eingeschoben werden soll. Allerdings müsste während der Bauzeit der neuen Brücke die Ortsstraße „Im Krückel“ komplett gesperrt werden. Für die Anlieger müsste dann eine Verbindungsmöglichkeit Richtung Westen über den FTO-Zubringer geschaffen werden. Gegebenenfalls könnte die neue Brücke im Anschluss an die Eisenbahnüberführung auf der Fläche bei der Gemeindeverbindungsstraße nach Harlachen gebaut werden. Es wäre in diesem Fall zu überprüfen, ob die Verbindung Wifling-Harlachen aufrechterhalten werden könne.

Wie es mit den S-Bahn-Plänen bei St. Koloman weitergeht, ist derzeit noch in der Schwebe. Deshalb hat die Gemeinde die weitere Gestaltung der Park & Ride Anlage zunächst zurückgestellt.

Wie Bürgermeister Gneißl im Pressegespräch informierte, plane die Bahn grundsätzlich ein zweites Überholgleis zwischen St. Koloman und Aufhausen, um den Zehn-Minuten-Takt einzuführen. Auch von einer Verlegung des Bahnsteigs im Mittelbereich zwischen den beiden Gleisen sei die Rede. Ein konkretes Konzept liege noch nicht vor. vam

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