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Neu im Gemeinderat: Anton Brandl rückt für Birgit Eberl ins Gremium nach.

Wechsel im Gemeinderat

Anton Brandl rückt für Birgit Eberl nach

Eine personelle Veränderung im St. Wolfganger Gemeinderat hat Bürgermeister Ullrich Gaigl (FW) in der Gemeinderatssitzung angekündigt.

St. Wolfgang – Birgit Eberl aus Streichermühle (Entwicklung Gemeinsam) könne aus persönlichen Gründen ihr Gemeinderatsmandat nicht mehr ausüben, da sie in die spanische Hauptstadt Madrid gehe. Nachfolger ist Anton Brandl (61) aus Burdberg. Im September wird Gaigl den Landwirt im St. Wolfganger Gemeinderat begrüßen und als neues Gremiumsmitglied vereidigen.

Mit Brandl bekommt Entwicklung-Gemeinsam-Listenführer Rupert Numberger einen Berufskollegen im Gemeinderat. Der 61-Jährige ist, wie Numberger, Bio-Bauer. Auf Nachfrage der Heimatzeitung kündigte Brandl gestern an, er werde als Nachrücker die Nachfolge Eberls antreten. Wie er sein Mandat ausfüllen wolle, dazu wollte sich der Landwirt noch nicht äußern.

„Ich habe mich sehr wohl gefühlt im Gemeinderat und als Neuling viel Unterstützung von den erfahrenen Kollegen bekommen“, sagte Eberl gestern auf Nachfrage unserer Zeitung. Nach dem Bachelor-Abschluss ihres Studiums „International Relations and Management“ an der Uni in Regensburg werde sie jetzt in Madrid ein Masterstudium in dem Studiengang beginnen. Für das Studium habe die Mitarbeit im Gemeinderat sehr gut gepasst, denn da hat die 26-Jährige „auch die kommunale Ebene hautnah erlebt und extrem viel gelernt“. Neben den wertvollen Erfahrungen, wie Kommunalpolitik funktioniert, sei die Zeit im Gemeinderat auch „sehr interessant“ gewesen.

Als „sehr interessiert“ beschrieb Gaigl die Mitarbeit Eberls im Gemeinderat, die seit der Kommunalwahl 2014 erstmals ein kommunales Amt innehat. Die Gemeinderätin habe „schwere Entscheidungen mitgetragen und sich eingebracht“.

Bei den Kommunalwahlen holte die von Numberger neu gegründete Liste Entwicklung Gemeinsam zwei Sitze im Gemeinderat. Numberger zog mit 1262 Stimmen und Eberl mit 399 ins Kommunalparlament ein. Für Nachrücker Brandl votierten 310 Bürger.  prä

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