Corona-Zahlen auf Mallorca steigen rasant: RKI zieht Konsequenz und macht Insel jetzt zum Risikogebiet

Corona-Zahlen auf Mallorca steigen rasant: RKI zieht Konsequenz und macht Insel jetzt zum Risikogebiet
In Zeiten der Corona-Krise noch enger zusammengewachsen ist Familie Ober mit Diana, Hans und Anna (hinten, v. l.) sowie Florian, Johann und Simon (vorne, v. l.).
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In Zeiten der Corona-Krise noch enger zusammengewachsen ist Familie Ober mit Diana, Hans und Anna (hinten, v. l.) sowie Florian, Johann und Simon (vorne, v. l.).

Wie ist es der Familie ergangen?

Familie Ober: Durch Corona „noch enger zusammengewachsen“

  • Hans Moritz
    vonHans Moritz
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„In den vergangenen zwölf Wochen ist unsere Familie noch mehr zusammengewachsen“, sagt Diana Ober über die Corona-Zeit. 

St. WolfgangWas der Corona-Lockdown mit den Familien macht, haben wir am 27. April anhand der Familie Ober auf St. Wolfgang aufgezeigt: die Kinder wegen der Schulschließungen zu Hause, ebenso der Opa, weil sich die Tagespflege gegen Covid-19 abschotten musste. Sogar der ambulante Pflegedienst kam wochenlang nicht mehr.

„Wir haben die Erfahrung gemacht, wie wichtig Zusammenhalt ist“

Wie geht es den Obers heute? Viel besser! „In den vergangenen zwölf Wochen ist unsere Familie noch mehr zusammengewachsen. Wir haben die Erfahrung gemacht, wie wichtig Zusammenhalt ist“, berichtet Diana Ober. Die 43-Jährige war Mutter, 24-Stunden-Managerin des Sechs-Personen-Haushalts, Lehrerin, Chauffeurin und Altenpflegerin in einer Person. Nun kann sie wieder durchschnaufen. Seit 11. Mai kommt der Pflegedienst wieder, um sich um den 88-jährigen unter Demenz leidenden Opa Johann zu kümmern. Seit 18. Mai wird er wieder in die Tagespflege im Marienstift Dorfen gebracht.

Ins Leben kehrt allmählich wieder Alltag ein

Diana Ober ist dankbar, „dass wir in diesen schweren Wochen viel Unterstützung bekommen haben“. Zum Beispiel von Landrat Martin Bayerstorfer. Ehemann Hans Ober ist dessen Fahrer. „Er hat meinen Mann immer nach Hause geschickt, wenn es der Dienstplan erlaubt hat“, erzählt sie. „Somit konnte mein Mann öfter daheim mit anpacken.“

Lob zollt die 43-Jährige aber auch Tagespflege und Pflegedienst. „Sie waren trotz des Lockdowns eine große Hilfe, sie haben sich immer wieder telefonisch erkundigt, wie es uns geht. Umgekehrt konnten wir uns an diese Einrichtungen wenden, wenn wir nicht weiter wussten.“

Auch ins Leben der Obers, die für viele Familien im Erdinger Land steht, kehrt der Alltag zunehmend zurück. So können die Söhne Simon (8) und Florian (13) zumindest tage- beziehungsweise wochenweise in die Schule. Und Mütter wie Diana Ober haben endlich wieder mehr Zeit für sich selbst. 

ham

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