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Viel Pflege steckt der Gartenbauverein St. Wolfgang in seine Stre uobstwiese, eine Ausgleichsfläche für das Baugebiet „Hadersberg IV“ (hinten).

Auftrag vom Gemeinderat

Gartenbauverein pflegt künftig offiziell Streuobstwiese

Der Gartenbauverein St. Wolfgang ist von der Gemeinde jetzt offizielle mit der Pflege der Streuobstwiese beauftragt worden.

St. Wolfgang – Vor zwanzig Jahren hat der Gartenbauverein St. Wolfgang für die Gemeinde die Pflege für eine rund 25 000 Quadratmeter große Ausgleichsfläche für das damals neue Baugebiet „Hadersberg IV“ übernommen. Das Areal am südlich-westlichen Ortsrand haben die Gartler zu einer naturbelassenen Streuobstwiese umgestaltet. Dort wurden etwa 350 Obstbäume und Sträucher gepflanzt. Zur Pflege der Streuobstwiese führt der Verein jährlich mehrere Arbeitseinsätze durch.

Im Gemeinderat erklärte jetzt Bürgermeister Ullrich Gaigl (FW), dass in der 1997 geschlossenen Vereinbarung zwischen Gemeinde und Gartenbauverein ein Versicherungsschutz festgelegt wurde. Danach bestehe für Mitglieder der Gartler während eines Einsatzsatzes in der Streuobstwiese über den kommunalen Unfallversicherungsverband ein Unfallschutz.

Verwaltungsleiter Christian Miksch berichtete dem Gemeinderat, dass bei einer Überprüfung der Unterlagen festgestellt worden sei, „dass eine notwendige, offizielle Beauftragung des Vereins durch den Gemeinderat nie nicht stattgefunden hat“. Miksch sagte, wäre ein Unfall passiert, hätte man wohl dennoch eine Lösung gefunden. Nach 20 Jahren hat nun der Gemeinderat einstimmig beschlossen, dass der Gartenbauverein St. Wolfgang mit der Pflege der Streuobstwiese offiziell beauftragt wird. Damit genießen die Mitglieder während notwendiger Arbeiten den kommunalen Unfallversicherungsschutz. Der Verein muss die gültigen Unfallverhütungsvorschriften einhalten und die Gemeinde ist während der Arbeitszeiten weisungsbefugt. prä

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