Asylbewerber-Unterkunft in Schönbrunn

Gemeinde will vorzeitig kündigen

Die rückläufige Flüchtlingszahl wirkt sich auch in den Asylbewerber-Unterkünften in St. Wolfgang aus.

St. Wolfgang – Bürgermeister Ullrich Gaigl (FW) berichtete im Gemeinderat, dass in der gemeindlichen Unterkunft in Schönbrunn derzeit fünf Bewohner gemeldet seien, aber nur noch drei dort lebten.

Jetzt habe es eine Anfrage auf Umverlegung eines Asylbewerbers gegeben, weil er inzwischen in Erding die Berufsschule besuche. Von Schönbrunn aus ist das Erreichen der Schule mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht ganz einfach. Der Mietvertrag für das kommunale Gebäude in Schönbrunn laufe am 1. Dezember aus, so Gaigl. Eine Überlegung sei, ob man den Kontrakt nicht vorzeitig kündigen sollte. Die Regierung von Oberbayern prüfe derzeit als Vertragspartner, ob künftig noch weiter Bedarf für diese Unterkunft bestehe. 

Hermann Weingartner

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