Bonifatius-Pilger: (v. l.) David Zwilling, Johannes Aschauer (Jerusalempilger Österreich), Sonja Zimmermann, Hans Graßer, Dompfarrer Stefan Buß, Markus Koch und Thomas Bauer. Fkn

PILGERWEG

Dem Heiligen Bonifatius auf der Spur

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St. Wolfgang – Beten mit den Füßen – das ist es, was Hans Graßer aus St. Wolfgang seit seinem Pilgergang nach Jerusalem nicht mehr los lässt.

Der 66-jährige pensionierte Polizeibeamte hat sich zusammen mit österreichischen Jerusalemweg-Pilgern wieder auf den Weg gemacht. Diesmal ist Graßer zu Fuß mit seinen Freunden von Mainz nach Fulda gepilgert – auf der über 170 Kilometer langen Bonifatius Route. Die Pilger wollten damit erneut ein deutliches Zeichen für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit setzen.

Gestartet wurde am Dom in Mainz, wo zuvor ein Pilgergebet stattgefunden hatte. Über Kriftel ging es nach Frankfurt-Kalbach, Nidderau-Heldenbergen, Hainchen-Himbach, Hirzenhain, Hochwaldhausen, Malkes nach Fulda. Dazwischen wurden an den einzelnen Stationen immer wieder Friedensgebete gesprochen. Im Kloster Engelthal fand ein ganz besonderes Friedensgebet statt. Dazu waren auch Vertreter der unterschiedlichen Religions- und Glaubensgemeinschaften in Hessen eingeladen sowie Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und des öffentlichen Lebens. Es wurde ein Bekenntnis für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und für ein achtsames Miteinander im Einklang mit der Natur.

Graßer zeigte unterwegs auch seinen Film „Zu Fuß von St. Wolfgang nach Jerusalem“. Graßer war 2013 die 4100 Kilometer von St. Wolfgang nach Jerusalem zu Fuß gegangen. 

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