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Der Vorstand der CSU St. Wolfgang mit (v. l.) Franziska Obermeier, Anton Schneider, Josef Lohmaier, Wahlleiter Thomas Bauer, Georg Hofstetter, Franz Seidl, Hans Waltl, Christian Loidl, Anton Lohmaier und Franz Finger. Nicht im Bild ist Hermann Palmberger. 

CSU St. Wolfgang

Hofmeister will Partei vergrößern und verjüngen

Georg Hofmeister bleibt Vorsitzender des CSU-Ortsverbands St. Wolfgang. Der Schwerpunkt der künftigen Arbeit müsse darauf gerichtet sein, neue Mitglieder zu gewinnen, sagte er bei der Jahreshauptversammlung.

Von Anne Huber

St. Wolfgang – „Zu meinem Amtsantritt habe ich mir vorgenommen, die Mitgliederzahlen zu steigern und die Altersstruktur zu verjüngen. Das ist mir bisher leider noch nicht gelungen“, bedauerte er. Im Durchschnitt sind die 68 Mitglieder des CSU-Ortsverbands 63,2 Jahre alt. „Damit bin ich nicht zufrieden“, betonte der Vorsitzende. Weiteres Ziel sei es, sich weiter für die raumgeordnete Trasse der B 15 neu einzusetzen. „Nicht, dass wir hier noch eine böse Überraschung erleben“, warnte er.

Bei seinen Aktivitäten im Gemeindeleben wird der Ortsverband heuer kräftig nachlegen: Beim Dorffest wird er – statt mit eigenem Grillstand vertreten zu sein – im Weißbierzelt von Franz-Xaver Lohmaier für die Küche verantwortlich sein. „Es werden noch helfende Hände gesucht“, warb er um Helfer und Gäste. „Bitte besucht unsere Küche im Weißbierfest recht fleißig, damit unserer Kriegskasse gut gefüllt ist, denn die nächsten Wahlen stehen schon vor der Tür“. In seiner politischen Vorschau appellierte Hofstetter an CSU und CDU zusammenzuhalten, um „ein Linksbündnis von um Rot-Rot-Grün zu verhindern“.

Aus dem Gemeinderat berichtete Vizebürgermeister Bernhard Konrad. Dabei ging er unter anderem auf das integrale Hochwasser-Rückhaltekonzept der Kommune, die Sanierung des Brauereigeländes und die geplante Nutzung des Schulhauses in Schönbrunn ein.

Kritik für die Umgestaltung Schulhauses in vier Wohnungen kam von Ex-Bürgermeister Jakob Schwimmer. Er verstehe nicht, warum die Kommune auf den frei finanzierten Wohnungsmarkt tätig werde und in Konkurrenz mit privaten Unternehmen trete, sagte er. Die Maßnahme belaste zudem die Schuldenbilanz der Gemeinde. „Was ist, wenn die Gewerbesteuer zusammenbricht“, fragte er. Außerdem gab er zu bedenken, dass zum Schuldendienst auch die Tilgung gehört. „Mit den Zinsen allen ist es nicht getan“.

Der Vorstand

Vorsitzender: Georg Hofmeister
Stellvertreter: Anton Lohmaier, Hans Waltl
Schriftführer: Hermann Palmberger
Schatzmeister: Josef Lohmaier
Beisitzer: Franz Finger, Christian Loidl, Franziska Obermeier, Anton Schneider, Franz Seidl

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