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Im TV auf Brautkleid-Suche ging Katharina Schellhase aus St. Wolfgang mit ihrer Mama Birgit Schellhase (M.) sowie den Freundinnen Julia Hühns (l.) und Susi Schwimmer.

„Zwischen Tüll und Tränen“

Katharinas Prinzessinnentraum

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Vor hunderttausenden Fernsehzuschauern hat Katharina Schellhase (28) aus St. Wolfgang nach einem Brautkleid gesucht – in der TV-Sendung „Zwischen Tüll und Tränen“.

St. Wolfgang – Das richtige Hochzeitskleid auszusuchen, ist für eine Braut ein ganz besonderer Moment. Sie nimmt ihre Trauzeugin mit, die Mama, die beste Freundin. Auch Katharina Schellhase (28) aus St. Wolfgang teilte dieses Erlebnis mit ihrer Mutter und zwei ihrer Mädels – und mit hunderttausenden Menschen vor dem Fernseher: Vorige Woche war sie in der VOX-Sendung „Zwischen Tüll und Tränen“ zu sehen.

Bei einem Besuch im „Haus der Braut“ in Haag sei sie gefragt worden, ob sie nicht bei der Sendung mitmachen will, erzählt Schellhase. Da habe sie nicht lange überlegt: „Wann hat man zu so etwas schon die Gelegenheit?“ Auch Mama Birgit Schellhase sowie ihre beiden Freundinnen Julia Hühns und Susi Schwimmer seien schnell überzeugt gewesen. Nur ihre Schwester Alexandra, ihre Trauzeugin, konnte nicht mitkommen, da sie in Köln lebt. Rund drei Stunden lang wurde die junge Frau beim Aussuchen von Brautkleidern gefilmt.

Drei Kleider hat sie anprobiert. Schon das erste – ein Prinzessinnentraum mit einer kräftigen Portion Glitzer und Tüll – habe ihr sehr gut gefallen. Doch auch ein Modell mit Herzausschnitt, Spitze und Schleier habe es ihr angetan. „Der Dreh war ein tolles Erlebnis, richtig aufregend“, erzählt Schellhase. Wobei es schon ein seltsames Gefühl gewesen sei, zum Beispiel dabei gefilmt zu werden, wie die Verkäuferin in der Umkleide die Korsage schnürt. „Aber an die Kamera hatte ich mich sehr schnell gewöhnt“, sagt die Bürokauffrau, die mit ihrem Verlobten Marcus Nonn (33) und der gemeinsamen Tochter Leonie, die im Juli zwei Jahre alt wird, in St. Wolfgang lebt.

Während die Dreharbeiten schon im Januar waren, findet die Hochzeit erst im Herbst statt. Am 7. Oktober wird standesamtlich in St. Wolfgang und am gleichen Tag kirchlich in Großschwindau geheiratet. Die Feier mit 160 Gästen soll traditionell bayerisch werden. Für die Familien der beiden dürfte das ein neues, besonderes Erlebnis werden: Die Brauteltern kommen aus Nordrhein-Westfalen, die Familie des Bräutigams aus der Nähe von Leipzig.

Besonders war auch der Heiratsantrag. Wie Schellhase in der Sendung verriet, hielt ihr Freund am 1. Oktober vorigen Jahres um sie an: Auf dem Weg in eine Erdinger Eisdiele stoppte er am Straßenrand und überraschte sie mit einem Ring. Am Abend bat er auch noch Schellhases Vater um die Hand seiner Tochter. Seit fünfeinhalb Jahren sind die beiden ein Paar. Kennengelernt haben sie sich aber schon vor mehr als zehn Jahren – auf der Erdinger Champ-Party. Was als gute Freundschaft begann, entwickelte sich Jahre später zu Liebe.

Marcus sieht Kleid erst am Hochzeitstag

Ausgestrahlt wurde die Folge bereits vorige Woche. Seitdem hat Schellhase sehr viel positive Resonanz und Komplimente bekommen. Viele Freunde und Bekannte hätten sie angesprochen, sogar am Fußballplatz. „Aber auch wildfremde Menschen haben mich auf Facebook angeschrieben“, erzählt Schellhase. Nur einer hat die Sendung bisher noch nicht gesehen: Der zukünftige Gatte Marcus. Der Gerüstbauer will seine Verlobte erst am Tag der Hochzeit im Brautkleid sehen.

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