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Volles Haus beim Konzert von Just Voices in der Goldachhalle in St. Wolfgang. 

Konzert in der Goldachhalle

900 Fans lauschen Just Voices

Mit rund 900 Gästen war der Auftritt des Chores Just Voices in der Goldachhalle Sankt Wolfgang ein Überraschungserfolg, mit dem die Veranstalter nicht gerechnet hatten.

St. WolfgangMit rund 900 Gästen war der Auftritt des Chores Just Voices in der Goldachhalle Sankt Wolfgang ein Überraschungserfolg, mit dem die Veranstalter nicht gerechnet hatten.

Bereits zum fünften Mal sang der 2001 gegründete junge Chor dort unter der Leitung von Andreas Hintermaier vor heimischem Publikum und begeisterte dieses Mal durch ein verhältnismäßig weltliches Programm.

Den Anfang gestaltete der Kirchenchor jedoch mit dem lateinischen Lobgesang „Magnificat“, zu dem die Sängerinnen und Sänger von hinten durch die durch viele Kerzen erleuchtete Halle einzogen. Auch das folgende „Ich bete an die Macht der Liebe“ war ein geistliches Stück, vom hörbar heiseren Andreas Hintermaier auf dem E-Piano begleitet, blieb es dann aber über zwei Stunden bei einem Potpourri aus Popsongs der vergangenen Jahrzehnte.

Die Chormitglieder Magdalena Ostermaier und Sarah Berghammer moderierten den vorweihnachtlichen Abend. Sie kündigten nicht nur Lieder an, sondern hatten auch eine Menge Anekdoten parat. Dabei plauderten sie aus dem Nähkästchen des Probenalltags und sorgten für Heiterkeit.

Visuell gestaltet war das Konzert durch eine große Leinwand im Hintergrund, auf der beispielsweise Kinderfotos der Mitglieder zu Ed Sheeran’s „Photograph“ gezeigt wurden oder sich eine Discokugel zu ABBAs „Dancing Queen“ drehte.

„Um den immer höher werdenden Altersdurchschnitt zu senken“, hatte der Sankt Wolfganger Kinderchor unter Leitung von Anna Maier einen rührenden Gastauftritt (Mika „Happy Ending“), der mit tosendem Applaus belohnt wurde. Einen weiteren Höhepunkt des Abends lieferten Florian Gfüllner und Kilian Fischer, beide Bass, die sich zu Bob Dylans „Wagon Wheel“ vierhändig auf dem Klavier begleiteten.

Nach einer Pause mit Bewirtung sangen ausschließlich die Frauen von Just Voices das bestens zum ersten Schnee passende „Californian Dreaming“ von The Mamas and the Papas. Es folgte ein buntes Programm von Toto über CCR bis zu Enya. Entlassen wurde der Chor erst nach einer Zugabe, dem den Sängern aus der Seele sprechenden „Music Was My First Love“ von John Miles.

fh

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