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Die Führung der Jeßlinger Feuerwehr wurde wieder gewählt: (v. l.) Anton Schneider, Andreas Deißenböck, Markus Attenberger, Thomas Maierhofer, Franz Le ntfellner, Andreas Brandmaier, Josef Moser und Bürgermeister Ullrich Gaigl.

Feuerwehr Jessling

Lentfellner lässt sich noch einmal überreden

Auf die bewährte Führung setzt die Ortsfeuerwehr Jeßling. In der Dienstversammlung im Gasthaus Wimmer in Klaus wurden der erste Kommandant Josef Moser jun. und sein Stellvertreter Andreas Brandmaier sowie der Vorstand es Feuerwehrvereins um den Vorsitzenden Franz Lentfellner einstimmig wieder gewählt.

St. Wolfgang – Eigentlich wollte Lentfellner sein Amt abgeben. Bürgermeister und Wahlleiter Ullrich Gaigl fand aber in der Versammlung keinen Nachfolger. Lentfellner war neun Jahre 2. Vorsitzender und dann mit den beiden Kommandanten vor sechs Jahren an die Vereinsspitze gewählt worden. Der Vereinschef wollte, dass Jüngere in die Führung kommen und er selbst könne aus „privaten Gründen“ das Amt nicht mehr dauerhaft ausüben, hatte er argumentiert. Schließlich stellte er sich trotzdem noch einmal zur Wahl. Lentfellner kündigte aber an, dass er in ein, zwei Jahren sein Amt weiter geben werde. Ein Nachfolger stehe bereit, der aber „noch nicht so weit ist das Amt jetzt zu übernehmen“. Weiter wurden gewählt: Andreas Deißenböck (2. Vorsitzender), Anton Schneider jun. (Kassierer), Christian Fleidl (Schriftführer) sowie Markus Attenberger und Thomas Maierhofer (Beisitzer).

Bei der Feuerwehr „läuft’s gut“, berichtete Lentfellner. Seit 2016 ist man auch ein eingetragener Verein. Insgesamt 80 Mitglieder hat die Wehr und durch viele junge Mitglieder keine Sorgen um die Zukunft. Die meisten Aktiven sind zwischen zwanzig und vierzig Jahre alt. Neben der Bewältigung von Notfalleinsätzen bringen sich die Jeßlinger auch ins Gemeindeleben ein. So hat die Feuerwehr schon zwei Mal das Weißbierzelt beim großen St. Wolfganger Dorffest bewirtet.

Kommandant Moser berichtete von insgesamt 13 Einsätzen. Darunter auch mehrere Alarme der Brandmeldeanlage (BMA) im nahen Seniorenzentrum Wernhardsberg. Das seien keine Fehleinsätze durch defekte Brandmelder gewesen. Ausgelöst wurden die Alarme etwa durch rauchende Senioren unter einer BMA. Geübt haben die 49 Aktiven auch regelmäßig, berichtete der Kommandant, wenngleich es immer noch etwas besser sein könnte. Der Ernstfall wurde bei je zehn Übungen und Funkübungen geprobt. Bei der Versammlung nahm der Feuerwehrchef mit Andreas Renner und Christian Herrmann zwei neue Kameraden in den Feuerwehrdienst auf.

Die Gemeinde stehe hinter ihren sechs Feuerwehren, sagte Bürgermeister Gaigl. Rund 86 000 Euro gebe die Kommune jährlich für laufende Kosten der Wehren aus. Er lobte er die Aktiven für ihre stete Einsatzbereitschaft und dankte für den wichtigen ehrenamtlichen Dienst zum Schutz und Hilfe für Bürger in Not. prä

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