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Frontalzusammenstoß: In diesen beiden Autos wurden am frühen Dienstagmorgen vier Menschen teils schwer verletzt. Die ED 18 war eine gute Stunde komplett gesperrt.

Vier Verletzte bei St. Wolfgang – Rettungshubschrauber im Einsatz – Straße gesperrt

Lkw überholt: Autos stoßen frontal zusammen

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Trotz Gegenverkehrs hat sich ein Dorfener am frühen Dienstagmorgen zu einem waghalsigen Überholmanöver hinreißen lassen, das prompt in einem schweren Unfall mündete. Bei dem wurde vier Personen teils schwer verletzt.

St. Wolfgang - Zum Hergang berichtet Dorfens Polizeichef Ulrich Milius, dass der Dorfener am Steuer eines Toyota auf der Kreisstraße ED 18 zwischen Lappach und Unterthalham (Gemeinde St. Wolfgang) unterwegs gewesen sei. Gegen 6.45 Uhr überholte er einen Sattelzug. Als er auf der linken Fahrbahnseite war, bemerkte er den entgegenkommenden Skoda, an dessen Steuer ein St. Wolfganger saß. Der 36-Jährige hatte keine Chance, den Frontalzusammenstoß zu verhindern. Er und ein Mitfahrer auf dem Rücksitz erlitten leichtere Verletzungen. Die 35 Jahre alter Beifahrerin hingegen wurde so schwer verletzt, dass sie mit einem Rettungshubschrauber der Deutschen Rettungsflugwacht in eine Münchner Klinik geflogen werden musste. Der Verursacher kam mit leichten Blessuren davon. Während die beiden Autos von Abschleppwagen geborgen werden mussten, entstand am Lastwagen kein Schaden. Im Einsatz waren das Bayerische Rote Kreuz aus den Landkreisen Erding und Mühldorf, Notärzte sowie die Feuerwehren St. Wolfgang, Lappach, Westach, Isen und Dorfen. Sie sperrten die Kreisstraße komplett und und unterstützten die Bergung. Den Sachschaden beziffert die Polizei mit mindestens 20 000 Euro.

Unfall bei St. Wolfgang: Bilder

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