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Minister Florian Herrmann lobt „großartiges Event“

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„Tolle Aktion“ meinte Alexandra Wortberg (l.), die sich boostern ließ, und bedankte sich, ebenso wie Vizelandrat Franz Hofstetter (2. v. l.) und Staatskanzleiminister Florian Herrmann (r.) bei den Organisatoren Udo Hahn aus St. Wolfgang (3. v. l.) und Chrysovalandis Kantzeloglou aus Dorfen (2. v. r.)
„Tolle Aktion“ meinte Alexandra Wortberg (l.), die sich boostern ließ, und bedankte sich, ebenso wie Vizelandrat Franz Hofstetter (2. v. l.) und Staatskanzleiminister Florian Herrmann (r.) bei den Organisatoren Udo Hahn aus St. Wolfgang (3. v. l.) und Chrysovalandis Kantzeloglou aus Dorfen (2. v. r.) © Hermann Weingartner

St. Wolfgang – Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sollen bis Jahresende 30 Millionen Impfdosen verabreicht werden. Dieses stramme Ziel der Bundesregierung unterstützten mit ihrer dritten großen Impfaktion die Allgemeinärzte Udo Hahn aus St. Wolfgang und Chrysovalandis Kantzeloglou aus Dorfen. Auch der bayerische Staatskanzleiminister Florian Herrmann besuchte die Aktion in der Goldachhalle, bei der mehr als 1300 Menschen vor allem ihren Booster bekamen.

Mit seinem Besuch wolle er „die Wertschätzung der Politik für dieses großartige Event darstellen“, sagte Herrmann: „Für das Engagement hier sage ich allen ganz, ganz herzlichen Dank, auch von der Staatsregierung und Ministerpräsident Markus Söder.“ Er wolle zudem ermuntern, „dass ihr einfach weiter macht“. Die Bekämpfung der Pandemie sei eine Gemeinschaftsaufgabe und könne nur gelingen, „wenn jeder Einzelne auch mitmacht“.

Alle sollten dankbar sein, sagte Herrmann, „dass wir überhaupt über einen so wirksamen Impfstoff verfügen“. Er dankte auch den Impfwilligen, denn jeder einzelne trage dazu bei, aus der Pandemie zu kommen. Der Staatsminister ist sich „sicher, dass wir die Pandemie in den Griff bekommen werden“. Die Hausärzte als „wichtige Säule des Gesundheitssystems“ leisteten dabei einen „entscheidenden Beitrag zur Volksgesundheit“.

Lob und Dank gab’s auch von Vizelandrat Franz Hofstetter. Die Aktion sei ein Beispiel dafür, „was viele andere auch machen“ sollten. Im Landkreis seien erst knapp 66 Prozent der Bevölkerung immunisiert.

Bürgermeister Ullrich Gaigl schloss sich seinen Vorrednern an. Er bedankte sich ebenfalls bei den Impfwilligen, die ihren Beitrag leisten würden, dass Intensivbetten frei bleiben und das schwer belastete Krankenhaussystem nicht komplett zusammenbreche. Der Bürgermeister ist überzeigt: „Der Weg, dass wir da rauskommen, geht nur übers Impfen.“

Über so viel Lob freuten sich die Organisatoren und ihre Mitstreiter. Hahn erinnerte daran, dass am 8. Dezember 2020 der erste Mensch gegen Corona geimpft worden sei. Weltweit seien es derzeit etwa 8,3 Milliarden Impfungen, in Deutschland rund 125 Millionen. Bei den beiden Impfaktionen in der Goldachhalle seien insgesamt rund 5600 Menschen immunisiert worden, jetzt am Wochenende mehr als 1300, damit gut 7000 Impfungen insgesamt. „90 Prozent waren jetzt Booster“, berichtete Hahn.

Er dankte allen „höchst engagierten“ Beteiligten und Unterstützern, wie St. Wolfgangs Feuerwehr, Ärzten und Medizinischen Fachangestellte aus den eigenen Praxen sowie Externen, vor allem auch der Gemeinde für die Bereitstellung der Goldachhalle. „Wir sind schon ein eingespieltes Team“, sagte Kantzeloglou unserer Zeitung. Er freue sich über die Unterstützung „von politischer Ebene, das ist ein kleiner Booster für uns und stärkt die Motivation – eventuell auch für eine nächste Aktion“.

Wichtig sei, dass sich die Menschen jetzt impfen oder boostern lassen. Zur Impfstoffwahl versicherte Kantzeloglou, Kreuzimpfungen seien kein Problem, und Moderna sei eine gleichwertige Alternative zu Biontech.

Den Impfstoff für die Aktion hatte erneut Apotheker Jens Krautscheid aus Dorfen (Parkapotheke) beschafft. Er war vor Ort und hatte gleich die Ausstellung von Impfzertifikaten und -ausweisen angeboten. Diese Gelegenheit hatte auch Herrmann genutzt. (Hermann Weingartner)

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