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In seinem Element: Anton Schneider hat den Gemeinderat St. Wolfgang geprägt.

Verabschiedung in St. Wolfgang

Anton Schneider: „A oida Fuchs“ und Gemeinderat mit Leidenschaft

Dreimal Anton Schneider. Nun wurde der lang gediente Gemeinderat in St. Wolfgang verabschiedet. Ab Mai  wird sein Sohn dem Gremium angehören. Schon eine Generation zuvor war dessen Großvater Mitglied des Gemeinderats Jessling. 

St. Wolfgang – Ein halbes Leben in der Kommunalpolitik: Anton Schneider war sechs Perioden aktiv für die CSU im Gemeinderat St. Wolfgang vertreten. Die letzte Sitzung der Amtsperiode am Mittwoch war dann auch für Schneider die Abschiedsvorstellung. „Irgendwann reicht’s amoi und es solln Jüngere ran“, sagte der 70-Jährige unserer Zeitung.

Die Sitzung fand erstmals nicht im Rathaussaal statt, sondern aufgrund der Abstandsregeln wegen Corona in der Goldachhalle. Dabei verabschiedete Bürgermeister Ullrich Gaigl (FW) weitere sechs Räte. Er dankte allen Räten herzlich für „die Arbeit, Zeit, das Engagement und Sitzungstreue“. Ein ganz besonderer Dank galt den Ausscheidenden, allen voran Schneider aus Weizenbach, der die Bürgermedaille erhalten soll.

Seit 1984 sitzt der Landwirt für die CSU im Gemeinderat. Von 2008 bis 2014 war er unter Jakob Schwimmer Vizebürgermeister und Mitglied in allen Gemeinderatsausschüssen. „Es war eine schöne Zeit. Kommunalpolitik war und ist meine große Leidenschaft“, sagt Schneider. Und leidenschaftlich brachte er sich immer im Gemeinderat ein, besonders für das Umland St. Wolfgangs sowie Straßenbau und -unterhalt.

Zu seinen schönsten Erinnerungen gehöre die Ehrung seines Parteifreunds, Altbürgermeister Jakob Schwimmer, als Ehrenbürger. Dabei habe er die Laudatio halten dürfen. „Des war scho a besondere Ehre für mich.“

Zur „härtesten Zeit“ habe die Vertretung Schwimmers gehört, der sein Amt ein Jahr aufgrund seiner Krebserkrankung ruhen lassen musste. Das war im Mai 2008. Damals „brach für mi eine Welt zusammen“, erinnerte sich Schneider. Er war gerade Vize-Bürgermeister geworden, und kurz drauf musste er völlig überraschend komplett die Amtsgeschäfte übernehmen. Doch diese Aufgabe hat er mit Bravour gemeistert.

Eine schwierige Entscheidung war als noch frischer Gemeinderat 1988 der Kauf des 20 Hektar großen, riesigen Anwesens Hadersberg für ein Baugebiet. „Des hod mia einige schlaflose Nächte bereitet.“ Doch die Maßnahme wurde ein voller Erfolg.

Besonders in den 80er und 90er Jahren habe der Gemeinderat „scho was bewegt mit den neuen Baugebieten“ und die Kommune vorangebracht. Etwas geärgert haben Schneider „die letzten Jahre, weil do ned so vui passiert is“. Nachtreten wolle er nicht.

Schneider gebühre „höchster Respekt“ für sein Wirken für St. Wolfgang, sagte der Bürgermeister. Sein profundes Wissen werde man im Rat vermissen. Schneider sei, wie man in Bayern sage, „a richtig oida Fuchs“.

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