Christina Rachl verabschiedet sich beim 21. Gartlertag als Apfelkönigin. Das Amt übernimmt Raphaela Müller.
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Fleißige Gartler: Auch die Vereinsjugend verkaufte an ihrem Stand Obst und Gemüse aus dem eigenen Jugendgarten.
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Bezaubernde Botschafterinnen (v. l.): Die bisherige Apfelkönigin Christina Rachl übergab das Amt an Raphaela Müller. Deren Großeltern Gerda und Georg Loidl, Bürgermeister Ulli Gaigl und Vorsitzender Rudi Brand gratulierten.

Raphaela Müller wird neue Apfelkönigin

St. Wolfganger Apfel: Süß, gesund und nachhaltig

Christina Rachl verabschiedet sich beim 21. Gartlertag als Apfelkönigin. Das Amt übernimmt Raphaela Müller.

St. Wolfgang – „Danke für die sehr schöne Zeit, es war mir eine Ehre.“ Das war der Abschiedsgruß der scheidenden St. Wolfganger Apfelkönigin Christina Rachl gestern beim 21. Gartlertag mit großem Apfel- und Bauernmarkt. Vorsitzender Rudi Brand und Bürgermeister Ullrich Gaigl präsentierten danach in der vollen Goldachhalle die neue Apfelkönigin Raphaela I. Müller aus Armstorf. Der Besucherandrang war gewaltig.

In ihren zwei Amtsjahren war Christina I. im ganzen Land über 11 000 Kilometer unterwegs gewesen und hatte die heimischen Äpfel ganz ohne Chemie sogar in Österreich und Südtirol vertreten, berichtete die 22-Jährige. „Das war eine spannende Zeit. Da hob i einiges erlebt bei 70 Einsätzen.“ Zu ihren Highlights gehörten Termine wie der Neujahrsempfang in der Münchner Residenz beim bayerischen Ministerpräsidenten, die „Grüne Woche“ in Berlin oder das „Internationale Hoheiten-Skirennen“ in der Steiermark. Rachl gab noch den Rat: „Es sollten sich alle Gedanken über gesunde Nahrung machen. Der gesunde Apfel, wie aus der Streuobstwiese des Gartenbauvereins, ist das beste Beispiel“, meinte sie.

Schon als Kind zusammen mit Opa beim Gartenbauverein

Der Ehrenvorsitzende des St. Wolfganger Gartenbauvereins, Georg Loidl hatte den Gartlertag 1999 und 2001 die Kür der St. Wolfganger Apfelkönigin ins Leben gerufen. Er saß ahnungslos unter den Ehrengästen und erlebte so eine besondere Freude, denn die neue Hoheit Raphaela I. ist seine Enkelin. Die 19-jährige Armstorferin erzählte in ihrer Antrittsrede, dass sie „schon als Kind mit dem Opa zum Gartenbauverein gegangen“ sei. Nun sei sie „g’spannt, was i alles erleben darf als öffentliche Vertreterin des Gartenbauvereins“.

Vorsitzender Brand sprach von „einer interessanten, gemeinnützigen Aufgabe“, die man auch in der 11. Regentschaft habe wieder „sehr gut besetzen“ können. Raphaela I. Müller werde nicht nur den Apfel als Produkt aus der vereinseigenen, naturbelassenen Streuobstwiese vertreten, sondern den Apfel und das Obst der ganzen Region repräsentieren. „Auch kulturell spielt eine solche Institution eine große Rolle.“

Viel Lob und Dank bekam der Gartenbauverein von den Ehrengästen. Bürgermeister Gaigl sprach von „einer gelebten Lebenseinstellung“ bei den Gartlern und hob die Jugendarbeit hervor, wo eine wichtige Wertevermittlung stattfinde. Landrat Martin Bayerstorfer sagte, die St. Wolfganger Gartler „leisten eine wichtige Arbeit zum Wohle der Gesellschaft“. Und der Präsident des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege, Wolfram Vaitl, meinte nur: „Macht’s so weiter wie bisher“, dann brauche es keine weiteren Gesetze zur Pflege der Umwelt.

wei

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