1. Startseite
  2. Lokales
  3. Erding
  4. Sankt Wolfgang (Oberbayern)

Von 0 auf 100 in zehn Monaten

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

null
Sehr gut gespielt haben die Zweitklässler der St. Wolfganger Grundschule (weiße T-Shirts) und ihre Mitstreiter von der Blechblaskapelle. © Fabian Holzner

Nach der beeindruckend kurzen Zeit von nur zehn Monaten Musikunterricht gaben zwölf Grundschüler der St. Wolfganger Bläserklasse ihr erstes Konzert.

St. WolfgangUnterstützt wurden die Sieben- bis Achtjährigen von der Jugendblaskapelle und drei jungen Mitgliedern der Blechblaskapelle St. Wolfgang. Somit erklangen 50 Instrumente in der Turnhalle der Grundschule.

Besonderen Dank sprach Musiklehrer Claus-Peter Wittmann den Jugendbeauftragten des Musikvereins, Markus Eberl und Julia Schwarzenbeck, sowie Instrumentenwart Florian Schwarzenbeck aus: „Die Lorbeeren ernte ich, indem ich hier vorne stehe. Aber es sind einige im Hintergrund, die viel wichtiger sind“, sagte er.

Die Instrumente für die Bläserklasse sind Leihgaben, die vom Musikverein angeschafft wurden, erklärte Vorsitzender Thomas Seisenberger. Unabdingbar sei auch die Unterstützung der Gemeinde, fügte er an. Ein Drittel der Kosten für Musiklehrer Wittmann werden von ihr übernommen und auch neue Instrumente bezuschusst.

Bei „Start Your Engine“ gaben Korbinian Gaigl am Schlagzeug und Jakob Huber an der Marschtrommel den Rhythmus vor. Im darauffolgenden „Take A Break“ fügte sich zu der festlichen Melodie bestens das Glockenspiel von Jakob Huber ein. Majestätisch galoppierend begann „Spanish Night“, bevor es in einen ruhigeren Teil überging.

Für Abwechslung und Bereicherung sorgten mehrere Soli und Duette. Simone Deuschel meisterte die schnellen Tonwechsel mit Bravour. Mit dem Stück tritt sie im Herbst auch zur Abschlussprüfung D 2 an. Zu zweit spielten Katharina Miksch und Christina Ostermaier, passend zu den Instrumenten, ein „Jägerduett“, und zum Sommerabend ein „Karibisches Duett“. Das harmonische Stück „Mailbox“ interpretierten Evi Haunolder und Dirigent Wittmann. Letzterer spielte auch gemeinsam mit Maxi Loidl „Süßholzraspel“. Nicht vor zwei Zugaben entließen die etwa 200 Zuhörer die jungen Bläser, die sich mit diesem Konzert bestens bewährt hatten.  fh

Auch interessant

Kommentare