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Die künftige Nutzung des alten Schulhauses ist unklar. 

Gemeinderat St. Wolfgang

Was wird aus dem alten Schulhaus?

Das alte, leer stehende Schulhaus in Schönbrunn soll einer neuen Nutzung zugeführt werden. Darüber ist sich der St. Wolfganger Gemeinderat einig.

St. Wolfgang – Bürgermeister Ullrich Gaigl (FW) und Verwaltungsleiter Christian Miksch hätten die Immobilie gerne als Bürgerhaus im Zentrum für die Ortsvereine genützt. Doch die Vereine bauen bereits am westlichen Ortsrand. 

Das alte Schulhaus zentral im Ortskern soll wieder einer Nutzung zugeführt werden. Welches Konzept zum Tragen kommt, hänge auch von möglichen Zuschüssen ab. Die werden derzeit geklärt. Möglichkeiten wurden im Gemeinderat bereits angesprochen. Denkbar sei „alles“, sagte Gaigl, von Sozialwohnungen bis zu normalen Mietwohnungen auch für Familien. Das könnte die Gemeinde selbst realisieren oder vergeben. Bis zu fünf Wohnungen könnten in dem Gebäude eingebaut werden. Auch ein Verkauf des Gebäudes sei nicht auszuschließen.

Diskussionsbedarf gab es zu den Parkplätzen an der alten Schule, direkt neben der Pfarrkirche St. Zeno. Weil es in Schönbrunn rund um die Kirche so gut wie keine Stellplätze gibt, parken auch dort regelmäßig Kirchgänger. „Das hat sich eingebürgert“, sagte Magdalena Wandinger-Strauß (FW). Auf der Fläche hätte ein Einfamilienhaus Platz, sagte Gaigl, wohl nicht ohne Hintergedanken. Er erinnerte: „Da war immer schon eine Bebauung geplant.“ Und die Gemeinde müsse auch schauen, woher Geld komme für die Finanzierung kommunaler Aufgaben.

Anton Daumoser (WG Gatterberg-Schönbrunn), der auch örtlicher Kirchenpfleger ist, plädierte, dass die Schulparkplätze möglichst für die Kirchgänger erhalten bleiben. Die Leute stellten sich ohnehin schon überall rund um die Kirche auf private Grundstücke. Michael Schrägle (FW) wollte wissen, ob die Kirche selbst Parkplätze nachweisen müsse oder die Gemeinde verpflichtet sei, Stellplätze zur Verfügung zu stellen. Gaigl erklärte, die Gemeinde müsse für die Kirche keine Parkflächen ausweisen. Es sei zumutbar, „wenn’s ein paar Minuten zu Fuß zum Gotteshaus sind“, meinte Wandinger-Strauß. Am neuen Bürgerhaus am Ortsrand, das auch die Kirche nützen wird, gibt es zahlreiche Parkplätze. prä

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