Breitbandausbau

St. Wolfgang will Gas geben

Schnelles Internet für jedes Anwesen im ganzen Gemeindegebiet. Das ist das große Ziel der Gemeinde St. Wolfgang. Darin ist sich der Gemeinderat einig.

St. Wolfgang – Im zweiten Bauabschnitt soll der Breitbandausbau alle noch nicht erschlossenen Bereiche abdecken. Dafür müssen rund 40 Kilometer Glasfaserkabel verlegt werden.

Eine durch das Landratsamt geförderte Planung (Büro IKT) ergab für die zweite Ausbaustufe „Grobkosten“ von rund 1,7 Millionen Euro, berichtete Bürgermeister Ullrich Gaigl (FW) im Gemeinderat. Die Gemeinde muss nach Abzug der Fördermittel von Bund und Land immer noch rund 500 000 Euro Defizit finanzieren. Eine Menge Geld für die Kommune, aber der Breitbandausbau für schnelles Internet in jedes Haus soll möglichst schnell realisiert werden.

Zustimmung bei allen Gemeinderäten fand die Meinung von Anton Schneider (CSU) der dafür plädierte: „Das müssen wir auf alle Fälle machen.“ Nach der ersten Breitbandausbaustufe in den größeren Orten könne man nun „Teile der Gemeinde nicht einfach abkoppeln“, merkte Magdalena Wandinger-Strauß (FW) an. Die Gemeinde investiert viel Geld, weshalb Franz Finger (CSU) wissen wollte, wem das Breitbandnetz gehört. „Dem Bauherrn“, erklärte Gaigl. Das ist im Falle von St. Wolfgang die Telekom als der günstigste Bieter.

Die weiteren Verfahrensschritte sind nun der Zuschussantrag für die Förderung aus Bundesmittel, dann kommt die Feinplanung und Ausschreibung. Wenn alle Leistungen und die Kosten vorliegen, entscheidet der Gemeinderat, ob man den Bauabschnitt tatsächlich umsetzt, sagte Gaigl.

Hermann Weingartner

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