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Saurier-Garten: Dahinter soll das Urzeitmuseum erweitert werden. 

Erweiterung Urzeitmuseum

Die Saurier brauchen mehr Platz

Das Taufkirchener Urzeitmuseum soll erweitert werden. Der Gemeinderat befasste sich am Dienstagabend mit einem entsprechenden Antrag.

Taufkirchen – Das Urzeitmuseum in Taufkirchen hat im ganzen Landkreis und darüber hinaus einen guten Namen. Ständig wird die Ausstellung weiterentwickelt. N

Die Räumlichkeiten im Keller des alten Rathauses innen und das Freigelände, der so genannte Urzeitgarten, ist zu eng geworden. Deshalb denkt der Trägerverein „Freunde des Urzeitmuseums Taufkirchen“ über eine Erweiterung nach. Ein Grundstück für den geplanten Neubau ist auch schon gefunden. Es befindet sich südlich der Realschule und östlich vom Senioren-Service-Zentrum. Der Bau soll 20,75 auf 6,80 Meter groß werden. Die Gebäudehöhe mit Pultdach beträgt fünf Meter und fällt nach Westen hin auf drei Meter ab. Ausstellungsraum, Kino und Büro sollen darin untergebracht werden. Die Gesamtkosten werden vom Trägerverein auf 129 000 Euro geschätzt. Finanziert werden sollen die Kosten durch eine Förderung des Landkreises und der Gemeinde in Höhe von jeweils zehn Prozent, zusammen 25 800 Euro. Neun Prozent, also 11 6110 Euro, soll die Bayerische Landesstiftung beisteuern. Durch Sponsoren, weitere Stiftungen und Patenschaften erhofft sich der Trägerverein weitere 10 000 Euro Einnahmen. Der Rest in Höhe von 81 590 Euro soll durch Eigenleistung, sprich einen Kredit aufgebracht werden.

Der Gemeinderat hat über den gestellten Förderantrag diskutiert und abgestimmt. Bürgermeister Franz Hofstetter sagte: „Wir unterstützen ihn wie jeden anderen Verein.“ Er kriege auch die jährliche Unterstützung, wie jeder Sportverein. Deshalb schlug er die zehn Prozent der Gesamtkosten als Zuschuss vor. CSU-Gemeinderat Christoph Puschmannn meinte: „Das Urzeitmuseum ist eine ganz wichtige Einrichtung, vor allem auch für Schulen und Kindergärten, pädagogisch-didaktisch ganz gut aufbereitet.“ Es platze wirklich aus allen Nähten, bestätigte der CSU-Rat. Er führte dies unter anderem auch darauf zurück, weil die Betreiber immer neue „Highlights und Besonderheiten“ bringen würden. „Wir sollten stolz sein und das Museum in Taufkirchen halten.“ Denn es habe auch schon andere Überlegungen gegeben.

Puschmanns Meinung schloss sich auch FW-Rat Christian Aigner an. Vor allem die steigende Zahl der Museumsbesucher spreche für sich. Im Vorjahr waren es rund 10 000 Menschen. Wenn man bedenke, dass das Bauernhausmuseum in Erding allein 23 000 Euro im Jahr Personalkosten verschlinge, seien diese 12 900 Euro Zuschuss an den Verein gut investiert.

CSU-Rat Bernhard Sinseder fragte noch nach, ob es sich bei der vorgesehenen Fläche um Landkreis-Grund handle. „Ja, sonst könnten sie es nicht machen“, antwortete Hofstetter. Schließlich stimmte das Gremium geschlossen für den vorgeschlagenen Zuschuss.  mel

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