Null Sicht: Wer an der weißen Linie vor dem Gasthof Pfanzelt in Langengeisling stehen bleibt, kann sich umschauen, denn der Querverkehr bleibt ihm verborgen. Foto: (Franz Ludwig)

Bürgerversammlung Langengeisling 

Schildbürgerstreich am Stopp-Schild

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Langengeisling – Keine Sicht an neu aufgemalter Haltelinie an der Wartenberger Straße

Gut gemeint ist oft das Gegenteil von gut gemacht. Diese Weisheit trifft auf die Kreuzung der Wartenberger Straße mit der Alten Römerstraße am nördlichen Ortsausgang von Langengeisling zu. Wer aus Richtung Tittenkofen kommt, muss an einem Stopp-Schild vor dem Gasthaus Pfanzelt stehen bleiben. Nun wurde eine neue Haltelinie aufgemalt, von der die Langengeislinger nicht wissen, ob sie lachen oder weinen sollen.

Den Schuldbürgerstreich machte in der Geislinger Bürgerversammlung Ortssprecher Max Tauber öffentlich. „Wer an dieser Linie stehen bleibt, der sieht nichts“, kritisiert er. Einen Einblick in die Staatsstraße Richtung Berglern gebe es erst etwa zehn Meter weiter vorn. Tauber hat Zweierlei beobachtet. Wer an der neuen Linie halte, könne in seinen, Taubers, Garten schauen. „Da bleiben nur Fahrschulautos stehen, sonst keiner“, sagte der Ortssprecher unter Gelächter.

Da musste selbst OB Max Gotz schmunzeln, der sich nach der Bürgerversammlung gleich selbst ein Bild machte. Der Schildbürgerstreich ist vom Gasthof Pfanzelt bestens zu erkennen. Verwundert zeigte sich Gotz bereits darüber, „dass die Arbeiter an einem Samstag aktiv waren“. Eine Lösung beziehungsweise Abhilfe wollte der Rathauschef noch nicht präsentieren. In Langengeisling geht man jedoch davon aus, dass die Straßenmaler bald wieder anrücken werden – neuer Versuch.

ham

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