Marietta Urban Rektorin der Grundschule in Walpertskirchen Foto: Vogel

Schulsozialarbeit ist ein "Riesengewinn"

Walpertskirchen - n Walpertskirchen gibt es nur noch die ersten vier Klassen. Schulleiterin Marietta Urban zieht eine erste Bilanz.

Seit diesem Schuljahr gibt es in Walpertskirchen wegen der Schulreform nur noch eine Grundschule. Das sieht Schulleiterin Marietta Urban „mit einem lachenden und weinenden Auge“ und meint: „Gerade die neunte Klasse habe ich gerne da gehabt, weil die Jugendlichen in der Schulorganisation sehr mitgeholfen haben.“ Die Neuntklässler hätten beispielsweise für die Erstklässler von 7.30 Uhr bis 7.45 Uhr einen so genannten Lesedienst durchgeführt und Geschichten erzählt. So habe sich ein Miteinander zwischen Groß und Klein entwickelt, was sehr gut fürs Schulklima gewesen sei.

Doch habe eine reine Grundschule ihre Vorteile, weil man in den Lehr- und Unterrichtsmethoden sowie bei der Schulhausgestaltung grundschulorientiert arbeiten könne. Förderkurse und Arbeitsgemeinschaften seien darauf ausgerichtet. Es seien jetzt überdies verstärkt Freiarbeit und Wochenplanarbeit möglich. Zudem habe man in den frei gewordenen Räumen eine Lernwerkstatt eingerichtet. Die Schulsozialarbeit an der Grundschule sei ein „Riesengewinn“, weil man Probleme früh bearbeiten könne.

Zu den neuen Projekten gehört die Aktion Schulmilch und das von Kindern entwickelte Schullogo. Der Internet-Auftritt ist in Arbeit. Zudem organisiert der Elternbeirat jeden Monat das „Gesunde Frühstück“. Ein Maibaumfest und die Anlage eines Schulgartens seien angedacht, kündigte Urban an und meinte. „Ich freue mich, dass wir so engagierte Eltern haben und eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde“.

(vev)

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