Ein besseres Einkommen wurde den Schweinemästern im Gasthaus Zum Schex prognostiziert. Foto: Weingartner

Schweinemäster profitieren vom Getreidepreis

St. Wolfgang - Positiv blicken die Schweinemäster in die Zukunft.

„Nach einem nicht ganz schlechten Jahr“ soll es heuer besser werden, prognostizierte der Vorsitzende des Fleischerzeugerrings Mühldorf (FEZ), Felix Steinberger, in der Mitgliederversammlung gestern Vormittag im Gasthaus Zum Schex in St. Wolfgang.

Vor allem gesunkene Futterpreise beim Getreide und Mais wirkten sich positiv auf die Erträge der Schweinemastbetriebe aus, freute sich Steinberger über eine positive Entwicklung der Einkommen. Leistungsreserven steckten in der Fütterung und Gesundheit der Tiere. Wenn diese Bereiche optimal seien, könne eine noch bessere Gewichtszunahme erreicht werden.

Neue Bautrends seien in der Schweinmast nicht erkennbar, erklärte der Fachberater für Schweinhaltung am Töginger Amt für Landwirtschaft, Alfons Osenstätter. Meistens würden vollklimatisierte Ställe mit zentraler Abluftführung gebaut. Vor zehn Jahren kostete ein Mastplatz noch etwa 400 Euro, heute rund 500 Euro. Billiger gehe es kaum.Die Bautätigkeit habe zugenommen, nachdem man seit 2007 für die Bestandsaufstockung 20 Prozent Förderung erhalte. Statt 40 oder 50 Tiere in einer Box würden die Mäster wieder zu kleineren Gruppen übergehen. „Das ist einfach übersichtlicher.“

Vom staatlichen Konjunkturprogramm profitierten die Schweinemäster nicht, erklärte Osenstätter gegenüber unserer Zeitung. Eine Erhöhung der Aufstockungsförderung auf 30 Prozent habe sich nur als Gerücht bestätigt. In den beiden vergangenen Jahren hätten die Schweinemäster eher draufgezahlt. Die Entwicklung an der Warenterminbörse zeige nun aber einen positiven Trend. Die Zahl der Mastbetriebe im Landkreis sei stabil und gehe eher nach oben. (prä)

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