Die Suche nach dem Brandherd in der Zwischendecke gestaltete sich alles andere als einfach. Foto: FF Oberding

Schwelbrand in Volksschule Oberding

Oberding - „Brand in der Volksschule Oberding“, lautete der Alarm am Freitagmorgen für die Feuerwehren Oberding, Niederding und Erding.

Als die Einsatzkräfte gegen 9.15 Uhr eintrafen, hatte die Schulleitung bereits die Evakuierung des betroffenen Abschnitts veranlasst. Zu keiner Zeit waren Schüler oder Lehrer in Gefahr.

Kreisbrandrat Willi Vogl, der selbst an der Einsatzstelle war, berichtet, dass es sich um einen Schwelbrand in einer Zwischendecke gehandelt habe. Ursache war wohl eine Heizung für einen Dachgully oberhalb eines Dachrinnenrohrs. „Diese Heizung hat vermutlich überhitzt. Das führte dazu, dass der Dämmschaum zur Ummantelung geschmolzen ist und gewaltig übelriechenden Qualm verursacht hat“, so Vogl. „Es gab also nicht wirklich etwas zum Löschen.“

Aufwändig sei freilich die Suche nach dem Brandherd gewesen. Die Zwischendecke in einem zirka 15 Meter langen Gang wurde durch Wehrmänner unter Atemschutz an zwei Stellen geöffnet, um Zugang zu der schadhaften Stelle zu bekommen.

Die Kinder - direkt betroffen waren laut Vogl lediglich zwei Klassen - wurden sehr schnell in anderen Gebäudeteilen untergebracht. Insgesamt waren rund 35 Feuerwehrler im Einsatz. Zur Absicherung war auch der BRK-Rettungsdienst vor Ort. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest. Nach dem Abrücken der Einsatzkräfte gegen 10.30 Uhr und dem Entlüften des Gebäudes konnte der reguläre Unterrichtsbetrieb wieder aufgenommen werden.

Am Nachmittag rückte die Oberdinger Feuerwehr ein zweites Mal an, um mittels Wärmebildkamera auf Nummer sicher zu gehen, dass auch die letzte Glut erloschen war.

(Hans Moritz)

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