Großer Festzug am Sonntagvormittag: Mit den Schwindkirchener Burschen und der Loher Mädlschaft zogen rund 1000 junge Leute mit.
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33 Jahre Burschenverein Schwindkirchen 

„A hervorragende G’schicht“

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Schwindkirchen - Besser kann ein Festwochenende kaum sein: Herrliches Wetter, volles Zelt – der Burschenverein Schwindkirchen hat zum 33-jährigen Bestehen offenbar alles richtig gemacht. Tausende Besucher feierten mit.

Fünf Tage Kaiserwetter hat Petrus den Schwindkirchener Burschen bislang beschert. Sie feiern seit Mittwoch ihr 33-jähriges Bestehen – ein Schnapszahl-Jubiläum. „Das Fest is’ super g’laufen, das Zelt war imma voi, nix passiert und jede Menge Spaß und Gaudi“, sagte Burschen-Chef Matthias Pfanzelt am großen Festsonntag zufrieden. 61 Burschenvereine und Dirndlschaften waren dazu aus ganz Oberbayern angereist.

Monatelang war das Mega-Fest geplant worden. „Mia ham nix dem Zufall überlassen“, sagt Pfanzelt. Vor dem Fest war die Burschenschaft sogar zu einer Wallfahrt zur Andrebauernkapelle nach Thal bei Schiltern aufgebrochen, um für schönes Wetter zu beten. „Textsicher“ seien da zwar nicht alle gewesen, „aber da Wille zählt“. Und dann war ein Festtag besser als der andere. Darüber freuen sich die Gastgeber.

Neben toller Partystimmung am Vatertag und beim Weinfest am Samstagabend kam auch die Kultur nicht zu kurz. Jung und Alt amüsierten sich köstlich mit Django Asül im vollen Festzelt in Schwindkirchen, „das Grünwald von Dorfen“, wie der Spitzenkabarettist erkannt hat. Er präsentierte sein Programm „Letzte Patrone“, wobei die Zuhörer keine kugelsichere Weste brauchten, sondern zwei Stunden lang bestens trainierte Lachmuskeln.

Rund 1000 junge Burschen und Madl, organisiert in 61 Vereinen, kamen schließlich am Sonntag schon am frühen Vormittag zum Burschenfest, um gemeinsam zu feiern. Die Gäste aus Schweitenkirchen und Warngau hatten die weiteste Anreise. Da waren nicht wenige schon gut drauf, was sich beim Weißwurstfrühschoppen noch verstärkte. Einige blieben gleich im Zelt sitzen statt sich dem prächtigen Umzug durch den Ort mit den Musikkapellen aus Wasentegernbach, Schwindegg und St. Wolfgang anzuschließen.

Unter freiem Himmel zelebrierten Pfarrer Michael Henger und Jugenddiözesanpfarrer Richard Greul die Festmesse. Greul sagte den jungen Menschen, sie sollen „weiter den Mut haben, sich für die Gemeinschaft im Ort einzusetzen“. Und „man werde nie tiefer fallen als in die ausgestreckten Arme Gottes“, so wie es auch das Burschen-Logo mit dem „springenden Mann“ zeige.

Pfanzelt dankte allen, die fürs Gelingen des Festes mit angepackt hatten. Auch die Loher Dirndlschaft aus der Nachbarschaft hatte die Burschen fleißig unterstützt. Und auch „unserem Herrgott“, dankte Pfanzelt „für a traumhaftes Wetter und einen einmaligen Festverlauf ohne Zwischenfälle“. Das seien unvergessliche Tage für den ganzen Burschenverein.

Es sei „a hervorragende G’schicht, wie sich der Burschenverein in 33 Jahren entwickelt hat“, lobte Bürgermeister Heinz Grundner als Schirmherr. Es sei wichtig, solche Vereine zu haben, die „das Feiern verstehen, die Dorfgemeinschaft zusammen- und das Brauchtum aufrechterhalten“.

Am heutigen Montagabend wird’s noch mal politisch, wenn beim Kesselfleischessen (ab 17.30 Uhr) Hubert Aiwanger, Spitzenmann der Freien Wähler, im Festzelt zur aktuellen Politik in Bayern spricht.

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