Zusammenrücken will das Seniorenzentrum mit der Gemeinde. Bürgermeister Siegfried Fischer (M.) und Heimleiterin Rosella Vosseler (r.) sehen die Einrichtung als Ort der Begegnung. Foto: Huber

Seniorencafé als "kleines Stück Menschlichkeit"

Isen - Es soll ein Ort der Begegnung werden. Das neue Seniorencafé im Isener Seniorenheim soll alte Menschen zusammenbringen - solche, die im Heim leben, und solche, die noch zuhause wohnen können.

Mit so viel Ansturm hatte niemand gerechnet: Der Start des Sonntagscafés im Isener Seniorenzentrum war ein voller Erfolg.

Zweimal im Monag, jeweils am ersten und am dritten Sonntag, haben Bewohner, Angehörige und Isener Bürger künftig die Gelegenheit, das Cafè im Erdgeschoss des Seniorenzentrums an der Kreuzstraße zu besuchen. Bei schönem Wetter können Kaffee und Kuchen auch im Freien genossen werden. Torten, Kuchen und Kleingebäck, wie Nudeln oder Schuxn, stammen von den Bäckerinnen des Isener Bauernmarktes. Die Frauen aus dem Team um Tina Brenner sind auch für den ehrenamtlich geleisteten Service verantwortlich.

„Ein kleines Stück Menschlichkeit und Lebensqualität“ sah Bürgermeister Siegfried Fischer in der neuen Einrichtung, der er bei der offiziellen Eröffnung viel Erfolg wünschte. „Es ist an uns, ob wir, die wir noch nicht hier sein brauchen, ab und zu vorbeischauen auf eine Tasse Kaffee, ein Stück Kuchen und ein Gespräch“, sagte er.

Als Ort der Begegnung sieht auch Heimleiterin Rosella Vosseler das Sonntagscafé. „Wir möchten uns stärker als bisher als Teil der Marktgemeinde etablieren“, erklärt sie. Das Sonntagscafé eigne sich aber auch gut für ältere Menschen, die sich mit dem Gedanken tragen, in die Senioreneinrichtung zu ziehen, um erste Kontakte zu knüpfen.

Ein Lob für die Bäckerinnen gab es bereits am Eröffnungstag: „Die können gut backen, die Bäuerinnen“, freute sich eine Bewohnerin über das geschmacklich und optisch perfekte Gebäck. Falls das Café im Seniorenzentrum gut angenommen wird, soll es wöchentlich stattfinden. ahu

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