Fast fertig: die A 94 bei Pastetten. Foto: Macht

A 94: Ab 1. September rollt der Verkehr

Pastetten - Nach ziemlich genau zweijähriger Bauzeit wird am Mittwoch, 31. August, der Abschnitt Forstinning - Pastetten der Autobahn A 94 München - Passau mit einem Festakt für den Verkehr freigeben.

Die ersten Autos dürfen dann ab 1. September rollen. Das Band wird durchschnitten von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, Staatskanzleichef Marcel Huber, Pastettens Bürgermeisterin Cornelia Vogelfänger und Paul Lichtenwald, Präsident der Autobahndirektion Südbayern.

Mit der Freigabe dieses A 94-Teilstücks kommt die Achse von München nach Niederbayern wieder ein Stück voran, ein kleines allerdings. Es handelt sich um eine 6,2 Kilometer lange Strecke mit zwei Anschlussstellen und zwei Parkplätzen.

Doch der Aufwand war enorm. Die landesplanerische Beurteilung stammt bereits aus dem Jahr 1980, die Linie wurde 1984 festgelegt. Wiederum drei Jahre später lag der Vorentwurf vor. 2002 erging der Planfeststellungsbeschluss, der 2007 ergänzt wurde. Der offizielle Spatenstich erfolgte am 19. März 2008. Mit dem Bau der Strecke wurde im August 2009 begonnen.

Allein die Fahrbahn nimmt 16 Hektar Fläche in Anspruch, die Ausgleichsflächen messen zwölf Hektar. Eine Million Kubikmeter Erdreich wurden bewegt sowie 70 000 Tonnen Asphalt verbaut. Insgesamt schlug das Projekt mit knapp 50 Millionen Euro zu Buche. „Jetzt sind nur noch Restarbeiten erforderlich“, so Nadine Lewandowski, Sprecherin der Autobahndirektion, zu unserer Zeitung. Die Schilder stünden bereits, es müssten nur noch einige Begrenzungpfähle sowie die Notrufsäulen aufgestellt werden. Stellenweise fehlt auch noch die Markierung.

Bei Fendsbach endet das Teilstück, danach beginnt der heiß umkämpfte Abschnitt durch das Isental.

(ham)

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